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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 1 (1853) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
1 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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2' Der Zweck dieses Blattes ist der: Die Bestrebungey und Zustände des Judenthums überhaupt, besonders aber des neueren Judenthums in dem allein wahren und untrüglichen Lichte der Offenbarung des Wortes Gottes zu beleuchten, um sowohl Juden als Christen ein treues Bild davon vor die Seele zu stellen. Die Gegenstände der Besprechung und Beleuchtung werden daher ungefähr folgende sein: Die Ansichten des neuern Judenthums von Gesetz und Offenbarung überhaupt, ins Besondere vom Sabbath, von Opfern, von der Beschneidung, vom Gottesdienste, von der Gesetzeöersüllung, von der Sünde und Uebertretung, von der Versöhnung, vom Messias, von seiner Person und seinem Werke rc. Dann die Ansichten d.er neuern Juden über die Bestimmung der Juden und des Judenthums, die Ansichten derselben über Religion und deren geschichtliche Entwickelung, überhaupt die Widersprüche, in welche sich die Juden gegen die Belehrungen der Geschichte stellen, und zwar in Bezug auf die Ursachen der Zerstörung ihres Staats, der Zerstreuung ihres Volks, über ihre Leiden in der Verbannung, unp ihre Hoffnungen von der Zukunft. Ferner Polemik des neuern Judenthums gegen das Christenthum, gegen die Dreieinigkeit, gegen die Gottheit des Messias, gegen die Versöhnungslehre, gegen den Anspruch des Christenthums, die Vollendung des Judenthums zu sein. Endlich sollen auch Mittheilungen gemacht, und Notizen gegeben werden, z. B. über Jerusalem und die heiligen Oerter in Palästina, überden Fortgang der Mission unter Israel und selbst die wichtigsten Missionsnachrichten aus heidnischen Ländern. Der Stoff, welcher uns zur Besprechung vorliegt, ist demnach ein sehr reichhaltiger und sowohl für Juden als Christen von der größesten Wichtigkeit. Auch hoffen wir in die Behandlung desselben neues Leben und die erwünschte Frische zu bringen, da wir für unsere Zwecke frische und junge Kräfte gewonnen haben. Sollte außerdem noch dieser oder jener Freund Israels den Beruf in sich fühlen, und Muße dazu haben, den einen oder den andern Gegenstand zu behandeln-, so würden wir sehr dankbar für solche Arbeiten sein, wenn sie uns auf dem Wege des Buchhandels zugesandt würden.

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