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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 10-12 (1852) · page 48

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
10-12 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 48)
Language
German
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196 geistlichen Gefahr zu erwecken, dann will ich sagen: „Herr nicht mir, Herr nicht mir, sondern deinem.Namen sei alle Ehre." An diesen Bericht ließen stch mancherlei Betrachtungen anknüpfen; doch wir überlassen dies unseren Lesern, und sprechen nur die Hoffnung aus, daß sie alle den theuern Bruder auf seiner schwierigen und gefahrvollen Reise mit lebhaftem Interesse gefolgt, und dabei gar oft zu dem Gebete aufgefordert worden sein werden, daß der Herr doch einen reichen Segen auf die Predigt des Evangeliums unter den unglücklichen Juden in jenen finstern Ländern legen wolle, damit sie nicht nur selbst, sondern auch ihre Feinde aus ihrem leiblichen und geistigen Elende herausgerissen werden möchten. Denn das ist außer allem Zweifel, wenn Licht in jene Finsterniß und Ordnung in die Verwirrung gebracht, wenn der Haß in Liebe, Krieg und Blutvergießen in Frieden, die Verfolgung in Wohlthun, kurz, der Fluch in Segen verwandelt und so den traurigen Zuständen in jenen Ländern ein Ende gemacht werden soll, daß dies nur durch die Predigt des Evangeliums bewirkt werden kann, indem diesem allein eine solche umwandelnde Kraft innewohnt. Und ebenso ist es außer allem Zweifel, daß, wenn sich die Predigt des Evangeliums erst unter dem Volke Israels kräftig erwiesen, und sich dadurch erst einzelne christliche Gemeinden aus diesem Volke in jenen finstern Ländern gebildet haben werden, dies auch von unberechbaren Folgen für, und von dem beseligsten Einflüsse auf die andern Nationalitäten und Religionsbekenntnisse sein wird. Denn abgesehen davon, daß die Sonne, wenn sie scheint, auch Licht und Wärme verbreiten muß, so hat Israel noch die besondere Verheißung, daß wenn es sich bekehren wird, dann auch zum Segen für die Welt werden soll. Und wenn der gläubige Christ, der Freund des Reiches Gottes, dies weiß, wie könnte er dann anders, als sich gedrungen fühlen zu dem ernsten Gebete, daß der gnadenreiche Vater im Himmel die Predigt seines Wortes überall, besonders aber unter seinem alten Bundesvolke in Ländern wie Persien segnen wolle. — Dies Blatt erscheint jährlich in 8 bis 10 Heftchen, zusammen 12 bis 14 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Sgr. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen an. Druck und Erpedition von C. H. Storch & Comp, in Breslau.

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