Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 9 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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130 mehr als 150 ^aHenstntztzn Werke deUWschnah (WOv) Zelegt. Jetzt wurde der Weiterbau durch den „Talmud" mit muthiger Kraft fortgesetzt.. In Babylori und Palästina wurde.unermüdlich daräD^^et. Die Schäfer Md die Zcchl.der Schulen wurde immer größer und größer. Auf diese Art glaubten sie jeglichen Einflusses des Christenthumes tich entwehren zu können. Der im Himmel sitzt, lachte. Die Mühe war vergebens. Die Macht der Wahrheit des Evangeliums, schärfer denn ein zweischneidig Schwerdt, suchte jeglichen Widerstand zu durchbrechen/- drang in das Innerste der Herzen und legte viele Lehrer und Schüler als Beute zu den Füßen des-Kreuzes nieder. Doch waren auch gar viele jüdische. Lehrer, deren Gemüth verdunkelt und verfinstert war, und der trübe Spiegel ihres Herzens konnte den Glanz der Gloria Christi nicht klar, sondern nur vielfach verunstaltet und gefälscht reflectiren. Aber selbst in dieser trüben und vielfach gebrochenen Reflexion erkennt mast die Kraft des ursprünglichen, reinen und heiteren Glanzes, deren sie, die Jude», sich nicht haben ganz entziehen können. — Dieses war besonders der Fall mit den evangelischen Nachrichten von der G e burt Christi. Die ersten Augenzeugen derselben waren Juden. — „Er kam jn sein Eigenthum,--und die Seinigen nahmen ihn nicht auf." — Zu ihren Nachkommen erscholl der Ruf des Evangeljums von der Geburt des Weltheilands, aber sie entstellten diese einfache undschlichte Erzählung, dichteten allerlei Zeug aus heidnischem Äberglauben hinzu und verfälschten die heilige Wahrheit. Aber diese Wahrheit selbst in ihrer Entstellung ward später für sie nach einem Zeiträume von mehr als 1100, Jahre» zur öffentliche» Anklage, zum Stein des Anstoßes, zum Fall und Unglück Vieler. Wir meinen die oben in der Ueberschrift erwähnte Erzählung von her Geburt des, Messias. Dieselbe wurde im Jahre 1412 der Gegenstand einer öffentlichen Disputation-Unter dem Vorsitze des Papstes -Benedikt XIII. — Doch^ wir wollen .zuerst die Stelle, .w-iesie sich im JerusalemitanischeN Talmud-,Trakt. Berachot Fol. V ustd Midrasch Rahba zu Threni findet, -wörtlich übersetzen, um dann unsere weitere Bemerkungen, daran zu knöpfen. Sie lautet dem hreueyMostsinne nach also : . u,