Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 7-8 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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121 als er noch jung war, und sprach erstens über die hier berichtete Thatsache, und zweitens über den Einfluß, den sie auf ihn übte. Wir müssen es uns wegen Mangels an Raum leider versagen, aus der schönen kindlichen Rede Auszüge mitzutheilen. ‘ ■ Nachdem der Bericht verlesen war, trat Lord Hamilton auf und stellte den Antrag, daß der Bericht gedruckt, das gewählte Eomite bestätigt und die vorgeschlagenen Veränderungen der Statuten genehmigt werden möchten. In seiner Rede sagte er unter Anderem: „Ich bin überzeugt, daß in dem Berichte Vieles enthalten ist, das in Eure Gemüther und Gefühle gedrungen ist und Empfindungen der Dankbarkeit in Eurem Herzen hervorgerufen hat, daß die Arbeiten der Gesellschaft nach dem Willen Gottes zu so beftiedigenden Ergebnissen geführt haben. Ihr habt gehört, wie sich die Zahl derer aus dem alten Volke Gottes vermehrt hat, welche zu Eurer Anstalt in pslestine-xlno« hinströmen; Ihr habt gehört, wie hinreichende Beweise vorhanden sind, daß unter denen, welche äußerlich bei den Grundsätzen des Judenthums verbleiben, sich doch eine Ungewißheit der Gesinnung kund thut, daß sich in ihrem Benehmen ein Bewußtsein der Unzulänglichkeit ihrer Religion zeigt, sie zu dem Ziele zu führen, auf welches alle Religionen Hinweisen; ein Beweis der Unzufriedenheit mit ihrem Einflüsse auf das Gemüth, und des ernsten Bestrebens nach Etwas, welches den geistigen Hunger mehr befriedigt. Der Zweck, die Absicht und die Unternehmungen der Gesellschaft sind darauf gerichtet, diesen Mangel zu ergänzen, und wir haben erfreuliche Beweise, daß sich das Gefühl der Unzufriedenheit nicht blos auf ein Geschlecht oder Lebensalter erstreckt, sondern allgemein von Mann und Frau, von Jung und Alt getheilt wird. Ich hoffe und vertraue, daß alle Hindernisse, welche dem Werke der Gesellschaft entgegen stehen, schwinden werden, und daß alle, welche nach der Wahrheit dürsten, ungehindert werden kommen können zu dem alleinigen Quell, wo ihr Durst gestillt werden kann. Wir haben gehört, welch eine weite Thür'sich den Arbeitern in dieser Stadt aufgethan hat, und wie die unermüdlichen Anstrengungen unsers ehrwürdigen und eifrigen Agenten und Freundes, des Herrn Ewald, mit den gesegnetsten