Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 7-8 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 99% known words query
- IRI
…/2554541-2554635-2554641--01687-2557534- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
IW berufen wurden, diese eine Thatfache zeigte daß eine große Veränderung stattgefunden haben muß. Wollte man fragen, wie viele von diesen,durch unsere Gesellschaft und ihre Missionare zur Erkenntniß Christi gebracht worden sind, so müssen wir erwidern, daß es unmöglich ist, auf diese Frage eine bestimmte Antwort zu geben. Wir könnten leicht, wenn es rathsam erschiene, eine Reihe von Einzelnheiten an führen, welche zeigen würden, daß Nach der Vorsehung Gottes in vielen Fällen das Bekenntniß des Glaubens an einen gekreuzigten Heiland dem Unterrichte zugeschrieben werden muß, welchen sie zuerst von unfern Brüdern, den Missionaren, empfingen. Aber es giebt auch einige Beispiele, wo nur wenig, von der frühem Geschichte derer bekannt ist, welche wir jetzt freudig als Glieder unserer Kirche und als Verkündiger des Friedens unter unserrr Landsleuten begrüßen, und bei einigen Wenigen, aber auch nur Wenigen, ist Grund vorhanden, zu glauben, daß sie zunächst dahin geführt wurden, alle Achtung für jede positive Religion und religiöse Form von sich abzuschütteln. Einige Zeit hatten sie sich den JndifferentiSmus und Weltsinn ergeben und waren so, wenn auch nur für eine Zeit, weder Christen noch Juden. Endlich aber brachte sie der gnädige Heiland durch besondere Führungen seiner Vorsehung, oder durch die bestimmten Gnadenmittel zu der Ueberzeugung ihrer Erlösungsbedürftigkeit, und zu dem Glauben an seinen Namen. Daß jedoch, menschlich gesprochen, ohne eine bestimmte und ernste Anstrengung, das Christenthum unter den Juden zu verbreiten, von diesen nur eine geringe Anzahl zu dem Glauben an das Evangelium gelangt sein würde, muß einem Jeden einleuchten, Welcher in dieser Beziehung den Stand der Dinge betrachtet, wie er zu der Zeit war,, als unsere Gesellschaft ihre Thätigkeit begann, und ihn mit dem vergleicht, wie er jetzt vor uns liegt. Dieselben Bemerkungen finden auch im hohen Maaße auf die größere Zahl derjenigen Proselyten ihre Anwendung, welche in verschiedenen Theilen des Continents als öffentliche Lehrer und Prediger thätig sind. Werfen wir einen allgemeinen Ueberblick auf die Sache. Es ist guter Grund vorhanden, daß gegenwärtig in London wenigstens 8