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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 6 (1852) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
6 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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1 85 leidende Frau und jungen Kinder nach England, und, kaum noch selbst wiederhergestellt, kehrte ich nun ganz allein wieder nach Jerusalem zurück im Herbst desselben Jahres 1834, und fing nun das eigentliche Missionswerk daselbst an, das jedoch Anfangs 1835 durch eine zweite schwere Krankheit wieder unterbrochen wurde; zum zweiten Male wurde mir durch die gütige Vorsehung Gottes ein Jerusalem besuchender Arzt zu meiner Wiedergenesung zugesendet. Erst am Ende des Jahres 1835 war es mir vergönnt, das Herz des ersten Rabbiners sich dem Evangelio aufschließen zu sehen; doch erst im zweiten Jahre darauf schloß sich ihm auch seine Frau und eine erwachsene Tochter an, undich hatte die hohe Freude im Jahre 1838, diese erste ganze Familie Christo durch die heilige Taufe einverleiben zu dürfen, und so die erste kleine Gemeine aus Israel zu Zion zu gründen; dieser schlossen sich dann auch mehrere Einzelne, meistens junge Männer , noch in demselben Jahre an, von denen einer lange schon als Missionar zu Bagdad gestanden und von dort aus Persien bereist hat, jetzt aber zu Smyrna als Missionsprediger steht. Sobald sich also ein Anfang einer Gemeinde auf Zion gebildet hatte, so entstand auch in England der Wunsch, derselben einen paffenden und bleibenden Ort des öffentlichen Gottesdienstes, als ein lebendiges Zeugniß für Israel, zu sichern. Zu diesem Behuf« war ich nach England berufen worden, daselbst nun in der anglikanischen Kirche ordinirt und von dort aus beauftragt worden, ein Grundstück auf Zion anzukaufen. Dies gelang mir auch, mittelst besonderer Erlaubniß dazu vom damaligen Vicekönig Egyptens, Mohamed Ali, welche auf mein Gesuch durch den dazu beauftragten englischen Gesandten in Cairo erwirkt wurde. So gewannen wir im selbigen Jahre 1838 zuerst auch festen Fuß und bleibendes Besitzthum auf Zion. Mittlerweile waren mir auch Missionsgehülfen, darunter ein Arzt und Apotheker zugesendet worden aus England — alle deutsche und bekehrte Israeliten. Der tägliche Gottesdienst (Abendsund Morgens) in hebräischer Sprache wurde angefangen (der auch noch besteht). Auch begann man Missionsgebäude zu errichten, die noch bestehen. Jetzt aber kam der Krieg von 1840, seitens Englands, der mit der Vertreibung der Egypter endigte; das Land wurde wieder unter tür-

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