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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 4-5 (1852) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
4-5 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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selben sie oft als Theile von Buchstaben, und oft wieder str ganze Gruppen von Buchstaben gebrauchten. Ueber die Zahl, Ausdehnung und Stellung dieser Inschriften spricht sich Herr Förster folgendermaßen aus „Ihre Zahl (im Wady Mokatteb allein) wird zu Tausenden angegeben; ihre Ausdehnung erstreckt sich Meilen weit, und ihre Stellung über dem Thale muß ebenso oft nach Klaftern als nach Fußen gemessen werden. Weder die schwierige Lage, noch die Rohheit des Materials, noch die Entfernung des Orts konnte vor den Grabsticheln dieser geheimnißvollen Schreiber Sicherheit gewähren. Die Granitfelsen des fast unzugänglichen Berges Serbal sind von unten bis oben ebenso mit Zeichen und Inschriften bedeckt, wie die Sandsteinfelsen des Mokatteb. Die wilden Schlupfwinkel des Wady Arabah erneuern diese Erscheinungen in einer entgegengesetzten Richtung bis an das Ende des östlichen Arms des rothen Meeres, während noch andere in großer Anzahl möglicher Weise noch unentdeckt sind in den zahlreichen Thälern, welche sich von dem Fuße des Sinai aus verzweigen, und, wie es scheint, noch nicht erforscht sind." Auch Lord Lindsay sagt in seinen Briefen über Egypten rc. von diesen Inschriften: „Es giebt deren Tausende." Diese Inschriften befinden sich oft in solcher Höhe, welche für einen gewöhnlichen Reifenden unerreichbar ist. Einer der Reisenden schreibt darüber den Djebel Mokatteb betreffend:' „Die Felsen sind bis an ihre äußerste Spitze mit Inschriften bedeckt; die Zeilen sind gerade, ausgenommen, daß ihre äußersten Enden aufwärts gebogen sind. Kommt man von Tor, so bemerkt man an dem Felsen zur Rechten siebenundsechszig, und an dem zur Linken vierzig Zeilen. Die Buchstaben sind einen Fuß hoch und einen Zoll im Relief. Nahe an der Spitze des Felsens zur Linken ist die 'Inschrift, welche „die kleine" genannt wird; sie hat diese Benennung von ihren Buchstaben erhalten, welche sechs Fuß hoch sind. Ich habe sie mit der größten Genauigkeit kopiren lassen; wollte man alle Inschriften kopiren, so würde dies eine ununterbrochene Arbeit von sechs Monaten sein. Berechnet man nun den Raum nach der kleineren hier beschrie-

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