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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 2-3 (1852) · page 29

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
2-3 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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48 Propheten sagen möchten: „Ich arbeitete vergeblich und brachte meine Kraft umsonst und unnützlich zu." Die zwei heilsbegierigen Juden, welche täglich Unterricht erhalten, find während des verflossenen Monats regelmäßig gekommen, aber ihre Fortschritte im Lernen find gering, und noch geringer in geistlichen Dingen. Ein dritter hat um Unterricht gebeten, aber da er bis jetzt noch nicht den Bestimmungen nachgekommen ist, die ich mit ihm getroffen habe, so enthalte ich mich jetzt, irgend Etwas über ihn zu sagen. Ko«-o«. Wir geben hier wieder einen Auszug aus dem Berichte, den Herrn Prediger Ewald über seine Wirksamkeit in London erstattet: Dieser Bericht enthält viel Erfreuliches und kann nicht ohne Dank gegen den Herrn gelesen werden. Zugleich liefert er auch einen schlagenden Beweis einmal davon, wie nothwendig es ist, daß den Juden das Evangelium besonders gepredigt werde, und dann von der Wahrheit der Verheißung des Herrn, daß sein Wort nicht leer zurückkommen, sondern ausrichten soll, wozu er es sendet. Herr Prediger Ewald sagt: Viele Juden sind von mir während des Monats November und December besucht worden; viele sind, mit der wahren Beschaffenheit des Christenthnms bekannt gemacht worden. Aber es giebt noch Tausende von Juden (auch in London), welche vom Ehristenthume nicht mehr wissen als von der Religion der Hindus. Am 8. November besuchte ich eine jüdische Familie. Nachdem ich mich niedergesetzt hatte, machte ich sie mit der Absicht meines Besuches bekannt. Ein Glied der Familie rief aus: „Wir beten nur -einen Gott an; wir wollen von keinem andem Gotte, als von ihm etwas hören." Ich antwortete: „Das ist gerade, was wir thun; wir beten den Herrn, den Gott Jehovah an. Aberkenn Sie an ihn glauben," ftlhr ich fort, „dann müssen Sie auch seinem Worte gehorsam sein; Sie müssen an den Messias glauben, welcher für die Sünden des ganzen Menschengeschlechts gestorben ist nach der Schrift.

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