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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 2-3 (1852) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
2-3 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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eupetwillen; nach der Wahl sind sie geliebt um der Väterwillem Gottes Gaben und Berufung - mögen ihn: nicht gereuen. (Röm. 11.) Wir sollen nie vergessen», daß qus Israels Fall den Heiden das Heil Wiederfahrenist. Dennso ihr Fall der Welt Reichthum ist,-wie vielmehr wenn ihre Zahl voll würde? Ja, so sie nicht bleiben in dem Unglaubenwerden sie eingepfropft werden, Gott kann sie wohl wieder einpfropfen. -Wie lange hat es aber gedauert bis der Herr die Herzen der Christen Seinem armen Volke Israel wieder zugewendet hat! Diese Todtengebeine kann freilich nur der Odem des Herrn erwecken, daß sie rauschen und auferstehen zum seligen Leben in Christo Jesu. Aber des Herrn Stunde ist nicht fern. Freilich giebt es Vieledie davon nichts wissen und verstehen; die in ihrem Leichtsinne und-Unglauben die Zeichen nicht M deuten vermögen, die der Herr gesetzt hat und nicht ahnen, welche Zeit ist im Reiche Gottes. Es ist wie in jenen Tagen des Propheten Haggai (1. 2. 4.): „Dies Volk spricht: Die Zeit ist noch nicht da, daß man des Herrn Haus baue. Aber, spricht der Herr, euere Zeit ist da, daß ihr in getäfelten Häusern wohnet und dieß Haus muß wüste stehen! Schauet wie es euch gehet! Gehet hin auf das Gebürge und holet Holz und bauet das Haus. Das soll mir angenehm sein und will Meine Ehre erzeigen, spricht der Herr! Das Wort haben beherziget Könige auf den Thronen, welche im Glanze wandeln, der über Zion aufgegangen ist und dienen Jerusalem mit Freuden; denn ste erkennen, daß.der Herr sich wieder in Gnaden über-Israel erbarmet. Geliebte, wir haben einegroße Schuld an Israel abzutragen. Wir dürfen uns nicht wieder dasselbe rühmen, denn nicht wir tragen die Wurzel, sondern die Wurzel trägt uns. (Röm. 11. 8,) Wenn der Herr sich über Zion erbarmen will, sollen wir nicht willig Ihm dienen und gerne Seine Gehülfen sein? Der Herr aber spricht: Wie ihr vom Hause Juda und vom Hause Israel seit ein Fluch gewesen unter den Heiden, so will Icheuch erlösen-und ihr sollt ein Segen-sein! — Anstatt daß du bist die Verlassene und Gehaßte gewesen, will Ich dich

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