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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 2-3 (1852) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
2-3 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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schloß? Wer es zuwürdigen weiß, was unser Königdadurch für die evangelische-Kirche gethan, wie er sie durch das Bisthum zu Jerusalem indas Morgenland eigentlich erst verpflanzet und ihrer Segensarbeit zur Erneuerung der erstorbenen alten Kirchen und zur Sammlungder verlorenen Kinder aus dem Hause Israels hie Bahn gebrochen hat, der spricht heute in tiefster Bewegung: Wünschet Jerusalem-Glück! Es müsse-wohl gehen denen, die dich lieben! Die heutige Feier hat endlich auch für uns als Deutsche und Preußen ihre eigenthümliche Bedeutung! Nicht bloß, daß eS unser theurer König war, welcher den weltgeschichtlichen wichtigen Augenblick richtig erkannte und über dem Grabe unseres gemeinschaftlichen Heilandes der. Kirche-Englands die rechte Hand des brüderlichen Zusammenwirkens zum Baue Zions gereicht Und Jerusalem Prediger gegeben hat: eS war der erste ev. Bischof in der heiligen Stadt, Salomon Alexander, der heute vor 10 Jahren in der Stadt seiner Väter nach dem Fleische einzog, ein Bürger unseres Vaterlandes, welchem auch der jetzige hochbegabte Bischof Gobat durch Bildung und verwandtschaftliche Bande angehört; es sind die 4 Diakonissen, welche in der Begleitung des treuen und unermüdlichen Knechtes Gottes, des lieben Pastors Fliedner aus K aiserswerth nach dem Berge Zion gesendet sind, im vorigen Jahre auf ihrer Durchreise in unserer Mitte gewesen und haben in unserem Bethanien sich mit Gaben der Liebe zu ihrer weiteren Pilgerfahrt unterstützt gesehen; und Heute verwaltet, so der Herr will, der von unserem, Könige erwählte und entsendete, erste ev. Pastor der deutschen Gemeinde Valentiner in der Zionskirche zum erstenmale das Amt, das die Versöhnung predigt, um seiner Schaafe als ein treuer Hirte zu warten und die Kirche der deutschen Reformation in der heiligen Stadt zu vertreten. . Wem ginge dabei das Herz nicht auf, daß er freudig riefe; „Wünschet Jerusalem Glück! Es müsse wohl gehen denen, die dich lieben!" Heißt es da nicht: Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über sie Alle, die ihr sie lieb habt? Freuet euch mit ihr Alle, die ihr über sie traurig gewesen seid? Ja der Herr beginnt ein Neues in Jerusalem und hebt S*

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