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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 12 (1851) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
12 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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183 es Fälle, wo Jemand, der in seinem Herzen an den Herrn Jesum Christum glaubt, nicht getauft werden kann und doch selig wird; aber wenn Jemand Christum nicht bekennt aus Furcht vor den Menschen, oder weil er sich mit seinem Bekenntnisse vielleicht Verfolgung oder gar Verlust seines Vermögens zuzieht, — von dem sagt Christus, daß er sein nicht Werth ist, und daher muß seine Seele in einem sehr gefährlichen. Zustande sein. Ein anderer kam zu mir und sagte: „In dem Alten Testamente lese ich, daß David zu dem Priester Abimelech kam, welcher ihm von dem heiligen Brode gab, aber im Neuem Testamente sagt Jesus, daß David zu demHohenpriester Abiathar kam. (Marc. 2,26). Indem ich ihn auf 2 Sam. 8, 7, und 15, 29—35; 1 Kön. 2, 26, 27; und 1 Chron. 16,11 Kapt. 19,16 und 25, 6, verwies, wurden die Schwierigkeiten gehoben. Zwei andere, welche das Neue Testament mit großer Auftnerksamkeit gelesen haben, und denen ich bei einer früheren Gelegenheit einige sogenannte Widersprüche erklärte, besuchten mich wieder und sagten: „Im Neuem Testamente sind zwei verschiedene Erzählungen von dem Tode Judas; wenn die eine wahr ist, so kann es die andere nicht sein. In Matth, lesen wir: — er warf die Silberlinge in den Tempel, hob sich davon, ging hin und erhenkte sich selbst; und in der Apostelg. heißt es: Dieser hat erworben den Acker um den ungerechten Lohn, und sich erhenket, und ist mitten entzwei geborsten, und alle seine Eingeweide ausgeschüttet." Darauf erwiderte ich ihnen, daß hier weder eine Schwierigkeit, noch ein Widerspruch vorhanden sei; beide Erzählungen seien vollkommen wahr, nur daß Matthäus die eine Seite, Petrus aber die andere hervorhebt, was aber beides vereinigt bei dem traurigen Ende des Verräthers stattfand; denn Judas hingsich über einem Abgrunde auf, in welchen später sein Körper hinabstürzte und entzwei borst. Ich sagte ihnen dann, daß wir vor allen Dingen, wenn uns daran liegt die Wahrheit zu erkennen, uns durch klare Beweise vergewissern müssen, ob die Bibel sowohl Alten als Neuen Testaments das Wort Gottes ist, von dem heiligen Geiste eingegeben. Wenn wir überzeugt sind, daß jedes Wort in der ganzen Bibel von dem Geiste Gottes eingegeben ist, und wir dann auf

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