Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 8-9 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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144 sionare, welche die Völker der WeÜ MunS senden, um ihre Religion zu verbreiten." Aber wir vertrauen auf den Herrn Jesum, dm Besieger des Satans, daß er alle Unternehmungen, die seinem Worte und seiner Wahrheit entgegen sind, zerstöreni-wü-. Die Juden in Seiny sagten uns, daß die allererste Regel, welche zur Leitung der Studenten gegeben ist, ihnen die Bibel zu lesen oder zu studiren verbietet. Möge es dem Herrn gefallen, ihren Rath in Thorheit zu verwandeln! Man sagt, daß eine große Anzahl Juden in unserm Districkte das Unternehmen mit reichen Gaben unterstützt) aber damit geben sie selbst den besten Beweis, daß das sogmannte mündliche Gesetz vor dem geschriebenen Worte Gottes nicht bestehen kann, und daß wo das letztere sich verbreitet, das erstere nothwendig fallen muß.*) *) Die Errichtung, oder auch schon die Absicht der Errichtung , einer solchen Talmud-Schule ist unstreitig ein wichtiges Zeichen der Zeit, worüber wir uns aufrichtig fteuen. Denn nichts kann uns einen so klaren und bestimmten Beweis für den Einfluß der Misfion auf das talmudische Judenthum geben, ftwiedafür, daß dieses seinem Untergange mit schnellen Schritten entgegen geht, wie gerade diese Erscheinung. Wir bezweifeln es jedoch sehr, daß das Vorhaben je zur Ausführung kommen wird, indem dem talmduischen Judenthume iN unfern Tagen die Lebenskraft zur Ausführung eines solchen Unternehmens fehlt. Und wenn das Vorhaben wirklich ausgesuhrt werden sollte, so würden wir uns darum noch nicht betrüben, sondern immer noch freuen, indem wir die gewisse Ueberzeugung Haben, daß das talmudische Judenthum dadurch nicht nur nicht gestärkt, sondern sogar geschwächt und seinem Untergange desto rascher entgegengeführt werden wird. Die Unternehmer werden zu Mitteln greifen müssen, wie das bereits-erwähnte, das Verbot, die Bibel zu lesen, das aber werden sich die Juden nicht gefallen lassen, und sie werden dadurch desto eher zu der Einsicht gelangen, daß ihre Rabbiner sie nur zu knechten suchen, und werden sich dann gänzlich von ihnen ftei machen. Änm. d. R. Dies Blatt erscheint jährlich in 8 bis 10 HestHen, zusammen 12 bis 14 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Sgr. , Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber, alle Buchhandlungen an.; fr Druck von C. H. Stdrch und Comp, in Breslau.