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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 8-9 (1851) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
8-9 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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131 rügen sie sich wie die Frauen zu K eang-nan und Kvang-soo. Anstatt ihr Haar zu kämmen, bedecken sie ihre Häupter mit schwarzen Tüchern und stecken das zerzauste Haar darunter, um es vor dem Anblicke der Leute zu verbergen. Ihr Anzug ist sehr lang, indem er bis zwei Zoll unter die Kniee geht; sie tragen keine Unterkleider, wie die Frauen in Ho-nan. — Hier endigt sich das Tagebuch. Möge sich der Herr recht bald auch über die hunderte von Millionen der Bewohner Chinas erbarmen! Möge Er die Verkündiger seines Wortes und die Boten des Friedens in großen Schaaren in dies finstere Land schicken, damit cs auch dort bald licht werde! Und möge Er sich vornehmlich auch der in diesem Lande zerstreuten Kinder Israels erbarmen und sie wieder zu sich zurück führen! O! daß keins seiner Kinder müde würde, um diese Gnade ernstlich zuflehen; ihrGebet würde bald.erhöretwerden! Misfionsrmchrichten. Bagdad. (Schluß.) Während der letzten drei Wochen bin ich oft mit dem Chacham Bascha zusammen gewesen; am 11. d. Mts. unterhielt ich mich mit ihm gegen vier Stunden. Die lernbegierigen Juden, welche mich während der letzten schweren Verfolgung verließen, so wie diejenigen, welche im Geheimen zu mir kamen, folgten alle, und unsere Unterhaltung in der Wohnung des Rabbi, wo einige Juden beisammen waren, wurde oft von der heftigen Disputation, zwischen den Dienern des Chacham und meinen lernbegierigen Leuten im Hofe unterbrochen. Der Oberrabi sagte mir, daß jeder Besuch, den ich ihm machte, ihm eine günstigere Meinung vom Christenthume gebe, und ihm zeigte, daß das Evangelium große Haltbarkeit seiner Beweisgründe, und Nüchternheit der Vernunstschlüsse für seine Begründung, habe. Ich versicherte ihn, daß eine gute und praktische Erkenntniß des Wortes Gottes, und ein wenn auch nur mangelhafter Blick in unser Verderben und unsere Befleckung auch den hartnäckigsten Gegner des Evangeliums überzeugen muß, daß das Christenthum das alleinige Mittel zur Vergebung der Sünden und zur Annahme bei Gott gewährt. Ich Machte ihm ei« Geschenk mit Bagster's kleiner hebräischen Bibel, 9*

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