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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 8-9 (1851) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
8-9 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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114 den scheint, daß die Macht, welche nur erst vor Kurzem augenscheinlich ohnmächtig und hilflos däläg, mit Riesenkraft aufgestanden ist, und Uundroht,sich die ganze Kirche, zu unterwerfen, und das mächtigste protestantische Volk unter dem Himmel, beschimpft, änfällt und angreift; wenn wir bedenken, daß Babylon sich zu ihrem letzten mächtigen Kampfe erhebt; so müssen wir unsere Äugen mit warmen und auftichtigem Interesse auf Jerusalem richten. Und indem wir auf Jerusalem Hinblicken, my Lord, was sehen wir da? Wir sehen, daß Israel von der verzweifelnden und tödtlichen Krankheit des Götzendienstes geheilt, welche epidemisch war, nun einer der mächtigsten Gegner und der kühnsten Widersacher monströsen Bilderdienstes in der römischen Kirche ist. Wo Sie nur immer einen Juden finden, finden Sie in dieser Hinsicht auch einen Protestanten, denn er würde eher sein Leben lassen, als daß er sich beugen wird vor einem Bilde der Jungfrau Maria, oder vor einem Kruzifix. My Lord, ich habe seit der papistischen Aggression mit allerlei unbekehrten Juden in diesem Lande gesprochen, und ich habe keine einzige Ausnahme von der Regel gefunden, sondern habe gefunden, daß alle, wie ein Mann, aufs Entschiedenste gegen den Eingriff, gegen den hinterlistigen und höhnischen Eingriff des-Papismus sind, und'' dabei sind sie außerordentlich besorgt, daß Britanien, die Freistätte der Unterdrückten, der Schutz und Schirm der Verstoßenen Israels, niemals dulden wird, daß sein glorreicher Sitz (nest) der Macht von dem Thiere zertreten werde; sonst, Adieu seiner Macht, und noch mehr Adieu seinem Willen zu schützen. Wenn der Antichrist uns unter die Füße tritt, dann wird auch Israel unter die Füße getreten werden, — die Hoffnung der Heiden wird vernichtet, und die herrlichen Aussichten Judas werden in Finsterniß gehüllt werden. Ich hörte einen reichen Juden erklären, er würde lieber freudig den säuern Erwerb seines langen Lebens als Kaufmann dahingeben, — erwürbe sich lieber gern auch von dem letzten Stückchen trennen, als zu fthen, daß England sich unter den kühnen Angriff des Papstes beugte. Und es war in der That ein rührender und interessanter. Zug bei der großen Stadtversammlung, dessen sich Eure Herrlichkeit erinnern werden, daß bei dieser Gelegenheft ein jüdischer Kauftnann

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