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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 6-7 (1851) · page 31

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
6-7 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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111 seit Kurzem in ihrem ganzen Benehmen sehr bitter gewesen sind, eine Conferenz die Gegner vielleicht zum Schweigen bringen, und ihnen die herrlichen Lehren der Schrift mit Nachdruck aufzwingen möchte. Der Oberrabbi ist mit mir für eine solche Zusammenkunft, das jüdische Tribunal aber dagegen; ich hoffe jedoch, daß ihre eigenen Leute sie zwingen werden, meinen Vorschlag anzunehmen. Ein anderer Rabbiner, den ich in seiner Wohnung besuchte, und welcher Alles, was ich vorbrachte, mit Schmähungen und listigem Ausflüchten bestritt, besuchte mich in dem Depot. Bevor er die Schwelle überschritt, sprach er eine gewisse Zauberformel aus, um sich zu verwahren, daß kein christlicher Gedanke, und keine christliche Lehre in sein Herz käme. Ich fragte ihn , ob er mir Segen wünsche? R. — welcher im Depot war, und viel Quälerei von diesem Hirten Israels erduldet hat, kam seiner Antwort zuvor, indem er sagte: „nein, er besticht den Teufel damit, daß er uns flucht." Dies erregte die Lachlust der Juden, die im Laden waren, und rechte meinen Besucher, der keine Zeit verlor, den ungehorsamen Jüngern des Rabbi harte Verweise zu geben, und ihnen zornig bittere Worte zu sagen. Als die Fluth der anklagenden Aussprüche sich verlaufen hatte, wandte sich der Rabbi an mich und sagte mit ironischem Lächeln: „Wegen-dieser Sünder, welche Sie verführen, kommt der Messias nicht." Darauf erwiederte ich: „Die Gottlosigkeit der Menschen kann niemals die ewigen Rathschlüffe Gottes ändern, und ob Sie Christum annehmen, oder in Ihrem unbiegsamen und widerspenstigen Unglauben verharren, so wird doch die Verheißung Gottes erfüllt werden, denn der Prophet selbst spricht es aus, daß es für den Messias etwas Geringes ist, die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Erhaltenen (nach Luther, das Verwahrloset?) in Israel wieder zu bringen; sein > großes Werk ist, dass er das Heil des ganzen Menschengeschlechts sei. Viele Weissagungen verkündigen diesen erhabenen und herrlichen Ausgang, der nun auch seinem Ende entgegen eilt. Die Inseln, welche auf sein Gesetz warteten, werden jetzt mit den Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit erleuchtet, und lassen laut ertönen den Preis des Königs Israels. Weder Euer Talmud, noch die Flüche, welche Ihr in Euern täglichen

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