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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 6-7 (1851) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
6-7 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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105 schrieben sogar die Inschriften im Innern des Gebäudes ab, welche, wie es sich zeigt, genau denen entsprechen, die von den jesuitischen Missionaren mitgetheilt werden. Auch maßen sie genau die Länge und Breite der Gebäude und brachten einen sehr deutlichen Plan von der ganzen Umgebung, so wie von dem Innern des Hauptgebäudes mit. Von den acht hebräischen Handschriften, die sie erhalten haben, enthalten sechs, Abschnitte des Alten Testaments und zwei die Liturgie, die bei den Wochen-Gottesdiensten und an den Feiertagen gebraucht wird. Die Abschnitte der Schrift sind aus dem 2 Buch Mos., Kapitel 1 bis 6 und Kapitel 38 bis 40; aus dem 3. Buch Mos., Kapitel 19 bis 20; aus dem 4. Buch Mos., Kapitel 13,14 und 15; aus dem 5. Buch Mos., Kapitel 11 bis 16 und Kapitel 32; und dann die andern Theile des Pentateuchs, der Psalmen und Hagiographen, welche in den Gebetbüchern Vorkommen. Die Buchstaben, mit denen diese Abschnitte geschrieben sind, sind alt-hebräische mit Punkten. Sie sind auf dickes Papier geschrieben, augenscheinlich mit Hülfe eines Griffels, und das Material sowohl, das dazu angewandt wurde, als auch die Seide, in welche die Bücher gebunden sindtragen die Merkmale eines fremden Ursprungs an sich. Die Juden in Schanghae, denen die Bücher gezeigt wurden, sagen aus, daß sie ähnliche in Aden gesehen haben, und der Umstand, daß hie und da persische Worte mit hinzugefügten Anmerkungen, die mit hebräischen Buchstaben geschrieben sind, Vorkommen, scheint anzuzeigen, daß die fraglichen Bücher ursprünglich aus dem westlichen Theile Asiens, vielleicht aus Persien oder Arabien gekommen sind. Von dem chinesischen Charakter ist auch nicht die geringste Spur an ihnen zu bemerken, und sie müssen gänzlich von Fremden, die in China wohnten, oder aus einem fremden Lande dahin kamen, verfertigt worden sein. Es ist schwer, selbst eine Vermuthung über das Zeitalter, in welchem sie geschrieben, zu wagen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß sie nicht ist einer frühen Zeit nach China gebracht worden sind; auch ist es mehr als wahrscheinlich, daß sie Niemand in China innerhalb der letzten 50 Jahre abgeschrieben hat, da seit der Zeit kein Rabbiner mehr da gewesen ist. Die jesuitischen Missionare fanden die Juden in China vor ungefähr 150 Jahren auf. Wie lange sie

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