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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 6-7 (1851) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
6-7 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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86 befindet sich eine neue Auflage des Neuen Testaments in hebräischer Sprache von 600Ü Exemplaren, und eben eine solche der Liturgie der englischen Kirche noch unter der Presse, die nun bald vollendet sein werden. — Wir gehen nun zu den Reden über,' die bei dieser großen Versammlung gehalten wurden. Anfangs waren wir zweifelhaft, ob wir den früheren Weg, nämlich unsre Meinung nur im Allgemeinen darüber auszusprechen, und aus den verschiedenen Reden nur einzelne Auszüge zu machen, wieder betreten, oder ob wir einen andern einschlagen sollten, nämlich den, die wichtigsten dieser Reden ganz mitzutheilen. Wir haben uns zu dem Letzteren entschlossen, weil man unsrer Meinung nach die Reden in ihrem Zusammenhänge vor sich haben muß, wenn man ein richtiges Urtheil über die darin ausgesprochenen Ideen und Wahrheiten haben will und soll. Mancher unsrer Leser wird nun zwar mit den Ansichten unsrer Brüder in England nicht übereinstimmen, aber das hoffen wir, daß sie ein jeder ernstlich beherzigen und nach dem Worte Gottes prüfen wird, denn einer solchen Beherzigung und Prüstmg sind sie in jeder Hinsicht werth. Wir beginnen nun mit der Ansprache des Präsidenten Lord Ashley an die Versammlung. Sie lautet also: Meine Damen und Herren! Ich wünsche Ihnen Glück, daß es uns durch die Güte des Allmächtigen Gottes vergönnt ist, ein anderes Jahresfest dieser großen Anstalt zu feiern. Jedes folgende Jahr giebt Ihrem Wirken einen größeren Werth — jedes folgende Jahr legt uns eine größere Verantwortlichkeit auf, auf dem Wege, den wir betreten haben, zu beharren; denn verlassen Sie sich darauf, daß diese große Sache, mag sie nun geistlich oder politischbetrachtet werden, nicht verfehlen kann, einen herrschenden Einfluß auf die künftige Geschichte des Menschengeschlechts auszuüben. Der Bericht des verflossenen Jahres bietet keine Abnahme, sondern gerade das Gegentheil dar. Nichtsdestoweniger darf der Werth Ihres Wirkens nicht nach den Erfolgen geschätzt werden. Der Werth muß vielweniger nach dem, was geschehen ist, als nach der Wahrheit und dem Prinzips dessen, tvas unternommen worden ist, abgeschätzt werden. Wir müssen

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