Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 3-4 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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62 deinen Zeugnissen , die sind meine Rathsleute; meine Seele liegt im Staube; erquicke mich nach deinem Wort. Ich erzähle meine Wege und Du hörest mich; lehre mich deine Rechte. Unterweise mich den Weg deiner Befehle; so will ich reden von deinen Wundem!!" Und wir alle, die wir die Auszüge aus seinen Mittheilungen lest», werden von ganzem Herzen wünschen, daß der Herr sein Gebet annehmen und erhören wolle. Miffiorrsnachrichtett. Bag-a-. (Fortsetzung.) „Nein; der Talmud ist ein Werk, Gottes ganz unwürdig und so voll von Widersprüchen, Fabeln und Erdichtungen, und das Gute darin so mit Schlechtem vermischt, daß man gar keines Beweises bedarf, um sein Ansehen zu widerlegen. Und außerdem, lehrt denn Euer Talmud die Sünde Haffen, heilig zu leben und von Erbarmen, Mttleid und Barmherzigkeit gegen den Nächsten zu brennen , und die erwärmenden Strahlen der Wahrheit in die kalten Herzen der Ungläubigen zu bringen? Er lehrt Euch, was' Ihr heute rein nennen sollt, und was Ihr durch Verwechselung der Worte morgen für unrein erklären könnt. Nicht so das Wort Gottes; das verbreitet Licht über unsere moralische Finstemiß, es macht uns bekannt mit unserm hoffnungslosen und verlornen Zustande und zieht uns, gleich einem Magnet zu dem, welcher, wie die Schlange-in der Wüste, erhöht wurde, damit diejenigm, welche an chn glauben Md auf ihn vertrauen, selig werden mögen." „Sie haben unfern Glauben erschüttert und uns besser unterrichtet, als alle Reden des Chacham Abdallahs und zehn Anderer gleich ihm." Ort. 22. — Diesen Vormittag verbrachte ich mchr denn drei Stunden im Bazar, Md obschon ich mehr als 50 Juden anredete, wollte doch keiner ein Wort mehr sagen, als den gewöhnlichen Gruß.