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Dibre Emeth · 1850-11-01 · 11 (11.1850) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
11 (11.1850)
Date
1850-11-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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184 R. Glauben Sie nicht, baß ich die Wunder des Neum AstamenteS leugne- Ich leugne sie nicht. Zn jenen Zeiten, dm Zeiten der Mischna, war die Gabe der Wunder nicht-Ungewöhnliches; und dann sind die Wunder des Neuen Testaments an Zahl und Wichtigkeit nur der zehnte Theil von denen, die wir aus unfern Schriften anführen können, M. Leben Sie wohl. Nehmen Sie gefälligst diese geringe Gumme an zur Unterstützung Ihrer Armen. Glauben Sie mir, die Zuden haben keine treuer» Freunde als diejenigen, welche ihr ewiges Wohl zu befördern suchen dadurch, daß sie dieselben zur Erkmntniß ihres Messias bringen. R (Sehr bewegt.) Zch danke Ihnen, ich danke Ihnen, Ich sehe. Sie spreche« mit Liebe. Die Engländer sind die erste Nation-, in der Welt — sie suchen das Gute der Menschheit Und die Civilisation. Ich würde für die Engländer mein Leben lasse«, und möchte lieber in der niedrigsten Hütte in England' als in einem Palaste in Rom leben. Zn England athmet man die Luft der Freiheit; aber England »ersteht seinen Beruf nicht, wie es zum Heile der Menschheit sollte. O, was könnte es nicht zum Besten der Gesellschaft vollbringen! Zch wünschte, ich wäre der englischen Sprache Meister, daß ich meine Gefühle über diesen Gegenstand vollkommen aüsdrücken könnte; aber ich habe einiges darüber geschrieben, das Ihnen mein Schwager in Smyrna geben wird. Der Rabbi sagte dies mit großem Nachdruck in Wort und Geberden. Meine Zeit erlaubte Mir nicht, meinen Besuch zu verlängern, daher stand ich auf Und sagte ihm noch einmal Lebewohl. Er begleitete wich bis an die Thüre, drückte mir warm Und herzlich die Hand und wünschte mir ein Lebewohl. — Dies Blatt erscheint monatlich in einem Bogen und kostet der Jahrgang 1V Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle ' Buchhandlungen an. Gedruckt und in Commisston bei Trowitzsch Und Sohn in granksurt a. d. ©.

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