Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 9 (9.1850)
- Date
- 1850-09-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Tunis 1× ep/1048155
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142 Rede mitgetheilt hätten. Es ist gar Vieles darin enthalten, was verdient von allen Christen wohl beherzigt zu werden, wenn Wan dem Herrn Billiers auch nicht in allen Stücken beistimwen sollte. Dem Herrn Billiers folgte nun Herr Strachan, der sich darüber verbreitete, wie er die verschiedenen Stationen, die er iw vergangenen Jahre besuchte, in einem befriedigenden Zustande gefunden habe, sowie über die neuen Veränderungen, welche das Cowite getroffen habe, um wehr Einheit in die Wirksamkeit der Mission zu bringen, und endlich darüber, daß immer noch einige Stationen unbesetzt seien, wie Konstantinopel mit 70,000, Marokko mit 300,000 und Tunis mit 150,000 Zuden, wie auch Ostindien und die Bereinigten Staaten Amerikas. Und warum sind diese Stationen noch unbesetzt? Die Antwort geht aus dem Schluffe der Rede des Herrn Strachan hervor, der älso lautet: „Kann ich mich in diesem Saale umsehen und die große Menge betrachten, welche das Mitgefühl für Israel hieher geführt hat, ohne zu fragen, ist Niemand hier, der bereit wäre als Missionar unter die Zuden zu gehen? Bön Seiten des Comite's will ich mich nicht einlassen auf die Frage der nöthigen Geldmittel. Gott hat in dieser Hinsicht das Werk der Gesellschaft zur Zeit der Noth wunderbar erhalte«; er hat zur Zeit der Gefahr nöthige und großmüthige Freunde zur Hülfe gesandt, und steht uns auch jetzt so bei, daß es weine Ueberzeugüng ist, daß, wenn sich nur Männer fänden für irgend eine dieser Stationen, Männer, geschickt zu dem Werke, mit dew Geiste des Apostels Paulus, welcher spricht: „Ich habe große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen für meine Brüder, die meine Gefreundte sind nach dem Fleisch", und mit dem Geiste dessen, der über Zerusalems bevorstehende Zerstörung weinte — daß dann auch vom Herrn die nöthigen Geldmittel werden dargereicht werden". Nachdem nun der erste Anttag von der Versammlung angenommen worden war, trat Herr vr. Wilson auf und stellte folgenden Antrag, daß die Versammlung mit tiefen Schmerze, aber auch mit ehrfurchtsvoller Unterwerfung unter den Willen Gotiesden Heimgang verschiedener ausgezeichneter Freunde Israels von