Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 8 (8.1850)
- Date
- 1850-08-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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130 fcheinltch durch diese Liebe veranlaßt wurde, sich zu dem Herrn und.Heilande zu bekehren. Zch erinnere mich eines Ausspruchs von einem Manne, dessen Name, wie ich hoffe, niemals in einer . Versammlung englischer Christen ohne Gefühle von Dankbarkeit und Liebe genannt werden wird. Zch erinnere mich, daß Herr Wilberforce von einem sehr ausgezeichneten Schriftsteller, der damals blind war, sagte — ich fühle mich kaum berechtigt seinen Namen zu nennen, ich darf dies aber vielleicht thun, da er nun der Geschichte angehört—es war Arthur Houng — ich erinnere mich, daß HerrWilberforre erzählte, daß als er mit Arthur Äsung über sein frommes Leben sprach, dieser, der damals ein alter blinder Mann war, erwiederte: „Zch sah niemals etwas, bis ich blind war". Und in dem Berichte wird uns erzählt von dem alten blinden Znden in Jerusalem, und von dem taubstummen Zuden in Holland. Die Blinden erhalten ihr Gesicht, und die Tauben hören und die Stummen preisen Gott und schicken ihre Gebete zu ihm empor, wenigstens im Geiste. Zch erwartete nicht, daß mir der Vorzug zu Theil werden würde, bei dieser Gelegenheit zu Euch zu reden, und in der That wurde mir der Antrag, den ich zü stellen habe, erst in die Hände gegeben, als ich diesen Saal betrat. Zch vertrete aber die Stelle eines Mannes, dessen Namen ich, da er abwesend ist, wohl nennen darf — nämlich des Marquis von Blandford — des Erdens einer unsrer berühmtesten und ausgezeichnetsten Familien, welcher aber, als ein gläubiges Kind Gottes zu allen den Vorzügen, die er durch die Vorsehung Gottes an Rang und Stellung genießt, viel höhere Zierden und Gaben hinzugefügt hat. Es würde für Euch alle eine große Freude gewesen sein, den Marquis von Blandford die Sache der Gesellschaft vertreten zu hören. Die bei weiten größere Zahl von denen, zu welchen ich jetzt rede, waren noch nicht geboren, als es mir zum ersten Male vergönnt war, an den bcrathenden Versammlungen dieser Gesellschaft Theil zu nehmen, und nur weil das jüngste Mitglied sich nicht ermüßtgen konnte, heute hier gegenwärtig zu fein, bin ich als eins der ältesten beitragenden Mitgüeder dieser Gesellschaft ersticht worden, seine Stelle zu vertreten.