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Dibre Emeth · 1850-06-01 · 6 (6.1850) · page 7

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Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
6 (6.1850)
Date
1850-06-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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SS ihren König« als sie «inen (sichtbaren) König nach Art der Heiden forderten, aber Gott, der Herr, wandte auch dieses Böse zum Gaten: er gab ihnen einen sichtbaren König, aber als einen Vertreter des obgedachtev Königs, Zehoyah; Israel blieb Theokratie und soll wieder Theokratie werden. Derselbe Zehovah, derselbe Jesus, der dieses Volkes eigentlicher König war, und als solcher , wenn auch vertreten durch seinen Gesalbten, regierte, eben derselbe wird, wenn seine Zeit gekommen ist, und Israels Erntezeit beginnt, abermal einnehmen den Thron seines Vaters David, Die Propheten des Alten Bundes weisen darauf hin, „Es soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten wird." Zerem. 23, 5. Das ist der Grundton aller Weissagungen über Israels Zukunft seit der Zeit, wo zuerst das Wort der Weissagung ausgesprochen wurde: „Es soll das Seepter poq Juda nicht entwandt werden, bis daß der Held komme" bis dahin, bis dieser Held als König in seine Stadt, „eines großen Königs Stadt" auf einem Esel einzog, — die bedeutsamste Realweiffagung! Gleich wie Abraham auf Gottes Befehl das Land Eanaa« durchzieht, predigend von dem Namen des Hcrrn, und das Land in Besitz nimmt, also nahm Jesus sein Königreich in Besitz, wenn gleich den Augen der Meisten seine Königswürde noch verborgen war. Er kommt, Israel's König, ein Gerechter und ein Helfer — aber er kommt arm und reitet auf einem Esel, aber dennoch ein König; und das hatte er ja die Seinen längst gelehrt, daß das Himmelreich gleich ist einem Senfkorn. Einst wird er wieder kommen, auch den Ungläubigsten seine Königswürde erweisend, und die Weissagung von seiner Köyigsherrschaft und alle anderen Weissagungen erfüllend. Damals aber war die Zeit der Erfüllung noch nicht gekommen. Doch-wäre IesuS Israel's König nicht auf eine andere Weise, als er der König aller seiner Gläubigen ist, so hätte er nicht zugeben dürfen, daß das Volk bei seinem Einzuge in die heilige Stadt ihn mit dem Rufe empsiug: Gelobt sei das Reich unsers Vaters David, das da kommt in dem Namen der Herrn! Hosiannah in der Höhe! zumal er

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