Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 6 (6.1850)
- Date
- 1850-06-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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91 deine Mauern sollen Heil und deine Thore Lob heißen. Ebenda B. 18. Die Verheißungen, welche in diesen und vielen andern Stellen gegeben werden, können unmöglich jemals in Erfüllung gehen, wenn nicht zuvor dieBekehrung des Volkes Gottes erfolgt ist, Die Bekehrung aber ist nicht ein Werk, welches von Menschen ausgeht und von Menschen vollzogen wird, sondern ein Werk der allmächtigen Kraft des heiligen Geistes. Und das erhältunfern Glauben an die sonst beinahe unmöglich scheinende Bekehrung der Nachkommen Abrahams aufrecht. Denn so groß und viel auch die Gnadenmitiel sind, welche diesem Volke Buße und Bekehrung und Glauben an den gekreuzigten Heiland der Sünder predigen könnten, so groß und viel sind auch die Veranstaltungen, welche den dem natürlichen Menschen so sehr verhaßten Ruf zur Buße nicht an die Herzen Israels gelangen lassen. Doch, wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger. Auch bei der gefallenen Tochter Zion soll und wird es einst noch heißen: Herr, du hast mich überredet und ich habe mich überreden lassen; du bist mir zu stark geworden und hast gewonnen. Denn also spricht der Herr: Ich will rein Wasser über euch sprengen (in dem Bade der Wiedergeburt), daß chr rein werdet von aller -eurer Unreinigkeit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Ich will euch ein neues Herz und einen «Me« Geist in euch geben; ich will meinen Geist (das ist der ne ue Geist) in euch geben und solche Leute aus euch machen, bie in meinen Geboten wandeln, alsdann wird euch eure Sünde und Abgötterei gereuen. Ezech.36, 25—31. Ich will die stolzen Heiligen von dir thun, daß du dich nicht mehr sollst erheben um meines heiligen Berges willen. Zeph. 3, 11.- Das Volk wird Vergebung der Sünden haben. Zes. 33, 24. Dein Volk sollen eitel Gerechte sein, 60, 21. Und ich erlasse ihre Blutschuld , t*e ich noch nicht erlassen habe, Joel 3, 26. (nach richtiger Hebers. Hebr. 4, 21.) „Barer, vergieb ihnen; denn sie wissen nicht, was sie chun!" hatte dw Hohepriester gebetet, dessen Blut besser redet, m>ch fort und fort besser redet denn Abels Blut, und des Vaters Hwz endlich feine« Volke wieder zuwenden muß, sobald die 7 *