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Dibre Emeth · 1850-05-01 · 5 (5.1850) · page 12

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Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
5 (5.1850)
Date
1850-05-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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wieder «nd erklärte, daß seine Seele nicht zum Frieden kommm könne, und daher wünsche er noch Wehr zu lernen. Er nahm es degtrrig auf und wurde so entschieden bekehrt, daß er bat, in «User ZyMut ausgenommen zu werden. Er ist ein gelehrter, M^chtwener, energischer Mann, von ernstem. Charakter.^ y. st w. - - Doch Herr Tpbler und seines Gleichen lassen vielleicht diese ZeugnUe nicht gelten. Wir wollen das eines unverwerflichen Zeugen, des Herrn Predigers und Lic. Friedrich' Strauss aus -Berlin hören, der Jerusalem besuchte. Er-sprach .bei»einer-gottesdienstlichen Feier in Berlin am 21. Januar 1848 Folgendes: „Der Bischof Gobat ist ein Mann apostolischen' Glaubens- — Neben den andern Anstalten, einem Missions-Seminar and einer Handwerker-Schule, blüht vorzüglich das Hospital, ein mit der größten Sorgfalt eingerichtetes Gebäude auf dem Berge Zion, das schönste in Zerusalem. 37 Betten haben hier im letzten Jahre 200 Kranke ausgenommen; 138 wurden vollkommen! geheilt entlassen. Die- 3 Aerzte machten 1500 Krankenbesuche in der -Stadt,. und 2085 Kranke aller Völker und - Religionen -erhielten freigebig gespendete Arzneien!" Herr Toblrr, das heißt nicht engherzig und bloß hinter den Weinflaschen gesessen, Zu bedauern sind nur die armen Juden, welche -jetztviele solcher Freunde haben wie Herrn Dr. TituS- Tobler, die mit ihm sprechen: Die Juden, welche so lange in Kreuzend Leiden, ohne Zesus Kreuz und Leiden, ohne einen Messias verharrt, haben eine Geschichte, die sie ermuntert, »noch ferner zu harren und zu hoffen!" —Zesus Christus ist der wahre Messias und ■ Heiland der Welt. Juden und Heiden sollen-keines Andern warten. Matth. 11, 3. Nur in Ihm ist Heil und Seligkeit. Wehe aber solchen abtrünnigen Ehristen, die Ihn verwerfm, hurch de» wir. allein gerecht werden vor dem Batex., -» - Und was dies betrifft, , daß Israel eine Geschichte hat, , die es ermuntern soll-ferner zu harren, so hat eK die allerdings, und He schreibt ihm mit Flammenschrift vor die Augen: Christi Wort ist erfüllt — es ist kein Stein auf dem andern geblieben. Und «rdlich werden sie den ansehrn, den ihre Väter zerstochen haben.

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