Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 3 (3.1850)
- Date
- 1850-03-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2554541-2554612-2554616--01193-2557019- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
40 mit seinem Heere vernichtet und vom Herrn in den feurigen Pfuhl geworfen werden, wo er die Früchte seiner Werke in Ewigkeit genießen wird. Auch wird der Satan gebunden Und in den Abgrund geworfen werden, der Herr aber wird sein Reich einnehmen und mit den Seinen regieren, und es wird Ruhe und Frieden herrschen auf Erden. Der Satan wird dann allerdings wieder nach einer bestimmten Zeit loswerdrn, und wird auch dann ftin altes Spiel, die Kinder Gottes zu verführen und das Reich Gottes zu zerstören, sogleich wieder beginnen, aber nur auf kurze Zeit. Denn bald wird der Herr kommen in seiner Herrlichkeit zum Gericht, wird auch den Satan mit seinem ganzen Anhänge in den feurigen Pfuhl werfen, die Seinen aber zu sich nehmen in die ewige Freude und Herrlichkeit, wo dann keine Zeit Mehr sein wird, sondern die Ewigkeit. Zst Palestina nun aber das Land, in dem so große Thatett Gottes geschehen find und »och geschehen werden, so ist es natürlich, daß oft ein« Sehnsucht in unferm Herzen entsteht und lebendig wird, dies Land mit «nsern Augen zu sehen, besonders die Stätten, wo unser Herr Und Heiland gewandelt, gelehrt, wohl geihan und Segen gespendet hat, wo er verfolgt, verhöhnt, gekreuzigt, begraben worden, auferstanden und endlich gen Himmel gefahren ist. Kann diese Sehnsucht aber nicht gestillt werden, so werden wir uns doch freuen, wenn wir etwas aus diesem Lande hören, besonders wenn es etwas Gutes ist und zur Verherrlichung Christi und seines Reiches gereicht. Daher theilen wir denn auch gern den folgenden Misfionsbericht mit, und wünschen von ganzem Herzen, daß er alle Leser von neuem zum ernsten Gebete erwecken möchte um das Gelingen des begonnenen Werkes und um einen reichen Segen zur Predigt des Evangeliums. Herr SinyanÜ schreibt: Am 2. Oktober gegen Sonnenuntergang segelten wir nach Akre, wo wir am folgenden Tage anlangten. Beim Landen nahm ich eine Anzahl Bibeln, Neue Testamente und Traktate zu mir und ging in das Zudenviertel der Stadt. Zn fünf Minuten war ich von alle» Juden in Akre umgeben, und der Gegenstand unfers Gesprächs war die Menschwerdung unsers hochgelobten