Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 2 (2.1850)
- Date
- 1850-02-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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nahm seinen Weg durch die. Wüste. Zn Gaza wird er fünf Tage Quarantäne halten müssen.. Wir theilen unfern Lesern hier zugleich mit, was Herr Lauria über die Besuche sagt, die er mit dem Bischof Gob at bei einigen jüdischen Familien machte. Er berichtet darüber unterm 3. November, also vor der Krankheit des Bischofs, Folgendes: Ich freue mich, Zhnen die glückliche Ankunft unsers guten Bischofs Gobut an hiesigem Ort anzeigen zu können; sie erfolgte am 22. vorigen Monats in Begleitung des Herrn Predigers Bowen. Zch muß sogleich bekennen, daß, je öfter wir ihn sehen und je besser wir ihn kennen lernen, auch die Hoffnung bei uns immer fester.wird, daß ihn der Herr in der That zum Heile Zions, und . des Morgenlandes im Allgemeinen bestimmt hat, über das geistliche Wohl von Tausenden, die in diesen Ländern zerstreut sind, zu wachen. An den verschiedenen Gesprächen, die. ich mit ihm hatte, konnte ich recht deutlich seinen brennenden Misflonsgeist und besonders sein lebendiges Interesse wahrnehmen, das . er an der Bekehrung der Zuden nimmt. Am 27. v. Mts., als an einem Sonnabend, begleitete mich der Bischof bei meinem Besuche der Zudem Zn dem ersten Hause wurden wir mit der größten Hochachtung empfangen, und nach einem kurzen Gespräche ersuchte uns der Hausherr, seine Kinder zu examiniren. Wir ließen sie einige Berse aus der Bibel übersetzen, das sie wirklich recht gut thaten. Was. uns aber die. größte Freude machte, war, daß wir in dieser Familie ein Neues Testament und unsre Liturgie im Hebräischen fanden. Die Knaben übersetzten einige Stücke im Neuen Testamente so gut, daß wir daraus leicht entnehmen konnten, daß sie es nicht zum ersten Male lasen. Es war auch, fast jedes Blatt so beschaffen, daß das Buch augenscheinlich viel gebraucht worden sein muß., Da der Hausherr wußte, daß der.Bischof in Palästina mehrere Schülen eröffnet hat, bat er ihn, dasselbe auch hier für die jüdischen Kinder zu thun. Während, wir über diesen Gegenstand sprachen, kamen mchrere andere Zuden in die Stube, die ebenfalls »er-