Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 9 (9.1849)
- Date
- 1849-09-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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159 lichen Misstonsanstaltm sind, selbst nach meinen Scht altdeutschen Ansichten, nicht wider den Willen Gottes entstanden. Ihre Gesandten sollen ausziehen in alle heidnischen Lande, sollen dort Götzendienst, Bielgötterei und Aberglauben durch ihre Lehre allmählig verdrängen, sollen durch kräftiges Wort lehren, daß es nur eine Gottheit gebe, die Himmel und Erde sammt ihrem ganzen Inhalt geschaffen habe, sie erhält und regiert.") Sie sollen auch dort das Licht der Vernunft anzünden und das Volk in Künsten und Wissenschaften unterrichten. Mögen sie nun gleichwohl den von ihnen gelehrten Gott unter drei Personen darstellen, die rohen Völker werden dadurch gerade immer näher kommen zur wahren Einsicht."") Die Erde wird voll werden von Erkenntnis! Gottes (Zes. 11, 9.), es wird sich verwandeln die Sprache der Nationen in eine geläuterte, daß sie alle den Namen Gottes Zehovah anrufen, daß sie ihm dienen mit einem Gemüche (Zeph. 3, 9.). Sie werden die drei Namen des ihnen gelehrten Gottes in einen einzigen verwandeln, an demselben Tage wird Gott sein einer und sein Name einer. Ich habe mich in diesen Zeilen etwas scharf gegen das Christenthum ausgedrückt. Wenn Du demselben wirklich zugethan bist, mögen Dich meine Aeußerungen allerdings schmerzen. Allein dies ist Mir dann ein Beweis, daß Du diesen Brief nicht aus der Hand legst, bis Du ihn wenigstens ein Dutzend Mal durchgelesen hast, und wenn dies von Dir mit Wohlbedacht geschieht, so lebeich der zweiten Ueberzeugung, daß Du in aller Stille suchen wirst. Dich aus dem Netze zu befreien, worin Du jetzt gefangen bist, und nach Deiner Heimach zurück zu kehren.""") Hier sollst °) Wie ist es möglich, daß das Christenthum diese Mission erfüllen kann, da es, wie vorher behauptet, selbst nicht den einigen Gott kennt, sondem einm Drillingsgott anbetet. Die rohen Völker also werden eher zur Erkenntniß des Jrrthums der Lehre von der Dreieinigkeit kommen, als dies bei den gelehrten Griechm und Römern der Fall war, und selbst bei den Deutschen noch der Fall ist, hie doch der Verfasser gewiß mit viele» andern als auf der höchsten'Stufe der Kunst und Wissenschaft stehend betrachte» wird. '°°) Wir bezweifeln sehr, daß dieser Brief auf irgend einm aufrichtige»