Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 8 (8.1849)
- Date
- 1849-08-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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135 den sind für das Land erhalten worden, und Gott, der beide erhalten hat, wird auch beide wieder zusammen bringen, und wird Jerusalem für die Zuden reinigen und fegen. Und welch eine höchst interessante Thatsache, daß gerade in dieser Zeit, mitten in Unruhe und der Revolution, die weit und breit Verwüstung angerichtet hat, die Kirche zu Jerusalem eingeweiht werden mußte. Wie erfreulich ist es nicht zu sehen, daß diese kleine Kirche ihre Thore in Frieden öffnet, um die Bekehrten Zions, die da kommen, ihren Gott im Geist und in der Wahrheit anzubeten, zu bewillkommnen. Gleicht das nicht einem Regenbogen auf sturmbewegter See? Hier haben wir mehr als bloße Theorie, die Zuden davon zu überzeugen, daß wir weder Rationalisten noch Götzendiener .sind; denn wir können sie einladen, zu kommen und um sich zu schauen, und sie werden keine Becken zu heiligem Wasser, keine Nische für Heilige oder die Jungfrau Maria, keine Piscina noch Credenz-Tafel sehen, um anstatt der heiligen Communionsfeier und geistlichen Gemeinschaft unter einander, das schauerlich furchtbare Trauerspiel, die" Wiederholung des einmaligen Opfers auf Golgatha zu vollziehen. Wir können sie auffordern, kommt und sehet intimste Agende; wir haben nichts Heimliches; wir bedienen uns keiner fremden Sprache; wir geben sie euch nicht in einer Sprache, die ihr nicht versteht, wir geben sie euch in der hebräi- - scheu Sprache, — der Sprache eines Zesaias, Davids und selbst Adams, — der Sprache, in welcher der Mund Gottes den Menschen Frieden verkündigte — der Sprache, deren Klang schon das Herz durchdringt und für das Ohr liebliche Musik ist. Seht in die hebräische Agende (Prayer-Book), und ihr werdet kein Gebet zur Jungfrau Maria oder zu den Heiligen finden, keine vervielfältigte Vermittelung in unserm Nahen zum Vater; ihr werdet nur einen lebendigen Weg des Zuganges zu ihm und einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, und eine Hoffnung der Herrlichkeit in seiner ewigen Gegenwart finden, aber kein Dazwischenkommen des Fegefeuers, Nichts, das die Einfalt der Wahrheit in Christo Zesu entstellte. My Lord, der Werth eines solchen praktischen Zeugnisses auf dem Berge Zion in dieser Entscheidungszeit,