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Dibre Emeth · 1849-08-01 · 8 (8.1849) · page 14

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
8 (8.1849)
Date
1849-08-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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134 Borhaben steht noch etwas Anderes, sehr Wichtiges, in Verbindung. Man sagt, daß sie den Tempel, wie er im Propheten Hesekiel beschrieben, zum Muster ihres künftigen Tempels nehmen, und daß sie daran denken, die Opfer und Ceremonien wieder einzuführen, was aber freilich ein eitler Gedanke ist. Zch betrachte diesen mystischen Tempel als einen solchen, der nur im 1000jährigen Reiche wirklich vorhanden sein wird, es ist ein Tempel, der ein Geheimniß ist, das wir nicht lösen können, sondern, das der allein lösen wird, der den Tempel des Herrn baut und den Schmuck trägt. Aber, my Lord, sei dem wie ihm wolle, die Absicht der Juden ist ein außerordentliches Zeichen, daß die Zeit ihrer Rückkehr näher rückt. Ein anderer merkwürdiger Umstand ist der, daß, wie das Gerücht geht, der Sultan einigen unfern Geldjuden eine solche Summe schuldet, daß sie Palestina gleichsam zum Pfände haben und daß, wenn sie auf ihre Forderungen drängen, sie dies Land als Zahlung der Schuld von der hohen Pforte fordern könnten. Zch hoffe jedoch, daß sie auf diese Weise niemals in Besitz Palestinas gelangen werden, sondern ich sage wie Baron Rothschild mit jüdischem Stolze sagte, als er aufgefordert wurdet Palestina zu kaufen: Kaufen? Wir werden das Land niemals kaufen, denn es ist unser rechtmäßiges Erbe; es ist ihr rechtmäßiges Erbe, und wo ist der Christ, der ihnen nicht wünscht, daß sie ihr Eigenthum besitzen möchten? Zn den Archiven in London giebt es keine Urkunde, welche so unzweifelhaft darthäte, daß eine Besitzung einer großen Familie erblich angehört, wie die Urkunden des Hauses Israels darthun, daß ihm Palestina erblich gehört; denn diese Urkunden sind mit dem Finger Gottes geschrieben und durch Wunder versiegelt und bestätigt. Nur dann, wenn Tag und Nacht, Sommer und Winter aufhören werden, wird auch Palestina nicht mehr den Juden gehören, oder Zerusalem den verlornen Schaafen aus dem Hause Israel. Den Völkern, welche das Land zertreten haben, ist es nie gestattet worden, sich darin festzuseßen. Es ist ein Versammlungsort und eine Herbergsstätte für alle Völker gewesen, aber für keines die Heimath und das Vaterland. Das Land ist für die Juden, und die Zu-

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