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Dibre Emeth · 1849-08-01 · 8 (8.1849) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
8 (8.1849)
Date
1849-08-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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128 Lockspeisen, die ihnen vorgehalten werden, ködern, und find sie erst einmal in dem Netze, dann ist jeder Versuch, sie daraus zu befteien, vergeblich." Man wird neugierig sein zu erfahren, was das für ein Bestechungsmittel ist, das dem Zuden, wenn er das Hospital verläßt, in die Hände gegeben wird, und wird vielleicht erstaunt sein zu hören, daß es nichts anders ist, als das Neue Testament. Dies wird jedem Zuden im Hospitale angeboren, und wenn er es annehmen will, dann wird es ihm als Geschenk mitgegeben. Daß-nun dasselbe in vielen Fällen, und vielleicht in den meisten, gern gelesen und angenommen wird, ist ganz natürlich. Denn wenn die armen und leidenden Zuden sich überzeugen müssen, daß ihnen die großen Wohlthaten von de« Christen aus keinem andern Grunde zu Theil werden können, als weil diese sich von ihrer Religion dazu gedrungen fühlen, und wenn ihnen dann gesagt wird, daß sie die christliche Religion am besten aus dem Neuen Testamente kennen lernen können, so werden sie sich auch in ihrem Inner» aufgefordert und angetrieben fühlen, dasselbe zu lesen. Dies Bekenntniß des Herrn Oberrabiners zeigt aber auch deutlich genug die Kraft des Wortes Gottes, und daß die Rabbi- «e« allerdings von jeher Ursache hatten, ihren Gemeindegliedern das Lese« des Neuen Testamentes in jeglicher Weise zu verbieten, wmn sie ihr Ansehen und ihre Macht über sie nicht verlieren wollten. Zede» Christen aber sollte ein solches Zeugniß auch dringend auffordern, jede Gelegenheit zu benutzen, den Zuden das Neue Testament in die Hände zu geben, um die große Schuld, die er durch Vernachläßigung dieser heiligen Pflicht gemacht hat, wenigstens einigermaßen wieder gut zu machen. Herr Dr. M'Caul, der den von Lord Hamilton gestellten Anttag unterstützte, sprach noch ausführlicher über den Segen, den die Verbreitung des Neuen Testaments vorzüglich in Hebräischer, aber auch in andern Sprachen, sowie die Predigt des Evangeliums von den Missionaren unter den Zuden gehabt habe. Dadurch sind tausende von Zuden überzeugt worden, daß weder der Aberglaube und Bilderdienst der katholischen Kirche, den die Zuden mit Recht einen Götzendienst nennen, noch der Unglaube

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