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Dibre Emeth · 1849-07-01 · 7 (7.1849) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
7 (7.1849)
Date
1849-07-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Ui Unterhaltung später wieder aufgegeben werden mußte, hat wieder eröffnet werden können, und am Schluffe des Jahres befanden sich bereits fünf Proselyten darin. Die Erziehungsanstalt in London für Kinder armer jüdischer Eltern oder Proselyten verließen während des Jahres 7 Mädchen und 7 Knaben, und ausgenommen in dieselbe wurden 1t Mädchen und 9 Knaben. Die Gesammtzahl der Kinder, die sich gegenwärtig in dieser Anstalt befinden und von Juden aus allen Theilen der Welt herstammen, aber auch eine wahrhaft christliche Erziehung erhalten, beläuft sich auf 100, nämlich 50 Knaben und 50 Mädchen. Das ist die volle Zahl, für welche die Anstalt ursprünglick gegründet wurde, und reichten nur die Mittel, daß die Anstalt erweitert werden könnte, so könnte auch die Zahl der Kinder leicht noch um ein Bedeutendes vermehrt werden. Denn die Gesuche um Aufnahme in die Anstalt sind so zahlreich, daß viele das gesetzliche Alter von 14 Jahren schon zurückgelegt haben, wenn die Reihe der Aufnahme an sie kommt, und also die Wohlthat einer guten und wahrhaft christlichen Erziehung entbehren müssen. Das sind die Hauptsachen, die uns in dem kurzen Berichte mitgetheilt werden, und auf die auch wir uns in unserer Mittheilung beschränken müssen. Wir gehen nun zu den Reden über, die bei der Jahresfeier von verschiedenen Männern gehalten wurden. Aber auch davon können wir nur unvollkommene Mittheilungen machen, indem sie enggedruckt nahe an 33 groß Octavseiten füllen. (Fortsetzung folgt.) Mtifstonsnachrichteu aus Perfien. (S ch l u ß.) Nach einer kurzen Ruhe ging ich in die Synagoge. Die Juden, welche alle mit Hersagen ihrer Gebete beschäftigt waren, und nicht wußten, ob ich Türke oder ein Europäer sei, waren geneigt, mich unfreundlich und kalt zu empfangen. Ich that jedoch, als ob ich die Aufregung nicht bemerkte, und ehe sie wieder anfingen zu beten, war ich an der Seite ihres Rabbiners und

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