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Dibre Emeth · 1849-06-01 · 6 (6.1849) · page 16

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
6 (6.1849)
Date
1849-06-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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,% - . . ÄK», uud -Md stets Nost und Frieden für seine Seele. BesoO »«s tröstlich waren ihm zuerst die Worte des Pfalmisten: „So hoch der Himmel ist über der Erdelasset er seine Gnade walten Mer die, so ihn fürchten." Er erlangte seine völlige Gesundheit wieder und ging NUN am 20. Mai 1834 aus dem Krankenhause mit dem .im Innern seines Herzens feststehenden Entschluß, sich dem Herrn Jesu zu ergebe«. Alsbald schrieb er seinen Eltern den Verlauf der letzten Tage in feinem Leben und erhielt nicht lange darauf eine Antwort, worin ihm angezeigt ward, daß sein Vater nach kurzem Krankenlager mit Tode abgegangen und seine Mutter gefährlich erkrankt darniederliege. Diese Nachricht wirkte auf den Gang seines inneren Lebens sehr ein. Er glaubte seine Bitte, seine Eltern »ach der Genesung wiederzusehxn durch den Heimgang des Vaters als vom Herrn zurbckgrwtesen. Sein jetziger Justanh wurde der des härtesten Kampfes. Bon den Gesetzeswerken war er los, seine Unvollkommenheit und Sündhaftigkeit fühlte er, den Heiland hatte er auch kennen gelernt; er betete oft zu ihm, und »och hatte er keine Freudigkeit zu einem öffentlichen Bekenntnisse. Die Liebe zu den Seinigen, namentlich zur noch lebenden alten Mutter, von denen er sich nun ganz trennen sollte, hielt ihn auf. Dazu kamen Briefe, die die Mutter und Brüder und Vettern Dun an ihn richteten, und worin sie ihn vor dem Schritte, den -er zu wachen im Begriff stände, nach Nachrichten, die sie hatten, abwahnten. Sie waren so liebevoll, dringend und bittend. Wir wollen am Ende des Lebenslaufes einige mittheilen, und naMtnblich einen wohldurchdachten Aufsatz eines baierischen Rabbiners- So schwankte der arme Joseph, während er doch täglich Christum als den Sohn Gottes, der allein im Stande wäre, ihm seine Sünde zu vergeben, pries. Der geistige Kampf trieb ihn in die Einsamkeit und wirkte bet der anstrengenden Tagesarbeit, die er zum Lebensunterhalt nöthig hatte, auf ihn so, daß er .wieder aufs Krankenlager geworfen wurde. Jetzt stand er Angst und Grauen in seiner Seele aus, weil er den rechten Dank für seine Genesung von der früheren Krankheit aufgeschoben Hane. Die Aerdammniß und die Hölle erwarte ihn, meinte er, wenn er .jetzt stürbe, und bat um so heftiger um Genesung, um dann sein Versprechen, sich Zesu zu ergeben, zu erfüllen. (Beschluß folgt.) Kies Blatt erscheint monatlich in einem Bogen und kostet der JahrganS 10 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst) alle Buchhandlungen an. Gedtückt ünv in ComrMvtt bei Lköwlßfch ütrd Sohn in Frankfurt a. b. O. *

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