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Dibre Emeth · 1849-06-01 · 6 (6.1849) · page 6

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
6 (6.1849)
Date
1849-06-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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94 Dann aber wird auch der glückselige Zustand auf Erden eintreten, nach dem man sich so sehr gesehnt, nach dem man auch, nur nicht auf die rechte Weise, gerungen hat, woran aber freilich nur die Theil haben werden, die Gott, den Herrn, nicht verleugnet, sondern ihn auch zur Zeit der Gefahr und Verfolgung treu bekannt haben. Denn das Reich und Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel wird dem heiligen Volk des Höchsten gegeben werden, (Daniel 7, 27.) und alle, die das Thier und sein Bild nicht angebetet, sondern lieber ihr Leben dahin gegeben haben, werden mit Christo regieren auf Erden 1000 Jahre. (Offb. 20,4.) Das wird dann freilich eine herrliche Zeit sein, herrlicher als man sich wohl denken kann. Wohl denen, die fie erleben! Jetzt nur noch einige Worte darüber, welche Folgen die Revolution besonders für die Juden haben wird, und welche Schicksale sie in diesen letzten Zeiten treffen werden. Werden sie etwa von den unmittelbaren und mittelbaren Folgen der Revolution verschont bleiben? Werden sie vor den Drangsalen der antichristischen Zeit bewahrt bleiben? Gewiß nicht, vielmehr werden sie leiden, was andere leiden und wohl noch mehr. Darauf hin weisen viele Stellen der heiligen Schrift; wir führen hier nur einige an. Mal. 3, 2. 3. heißt, es: „Wer wird den Tag seiner Zukunft erleiden mögen? Und wer wird bestehen, wenn er erscheinen wird? Denn er ist wie das Feuer eines Goldschmids, und wie die Seife der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen, und das Silber reinigen; er wird die Kinder Levis reinigen und läutern, wie Gold und Silber." Und Sach. 13, 8. 9. stehen die wichtigen und wohl zu beherzigende Worte: „Und es soll geschehen, in welchem Lande, spricht der Herr, zwei Theile sind, die sollen ausgerottet werden und untergehen, und der dritte Theil soll darinnen überbleiben. Und ich will das dritte Theil durchs Feuer — doch nur der Trübsal und Prüfung — führen und läutern, wie man Silber läutert, und fegen, wie man Gold feget. Die werden dann meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören. Zch will sagen: Es ist mein Volk; und sie werden sagen: Herr, mein Gott." Und Hesekiel 20, 33. 34. spricht der Herr zu dem ungehorsamen und abgöttischen Israel: „So wahr ich lebe, spricht

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