Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 5 (5.1849)
- Date
- 1849-05-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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firttn verschiedene Hohlwege Md kamen dank tö ein ^ruchlbarrs Thal, das mit Schocken von Dörfern wie besäet w«, Md deren mannichfache Erscheinung der ganzen Landschaft Men- Malerische« Anblick gab. Um 10 Uhr Bormittags erreichten wir -Takok und ließen uns in der Nähe der Gärten unter einigen Maulbeerbäur men nieder. - Nachdem ich mich ein wenig ausgeruht hatte, etkMviAe ich mich nach der Zahl der jüdischen Einwohner Md wo fit wohnte«. Ein Kurde geleitete mich freundlich zu dem Hause Nckhüms, eines Juden, den ich in Bagdad gesehen hatte. Bald nach wtiütiN Eintritte in sein Haus folgten auch die übrigen seiner Brüder. Sie -find alle außerordentlich unwissend und kennen kaum die w^ sentlichen Lehren des Zudenthums. Zch fragte fie, ob fie je etwas von dem Messtas gehört hätten, worauf fie erwiedertent „Wir glauben, daß er kommen wird." Zch sagte ihnen nun, ja, tveNN ihr Buße thut und an Zesum glaubt, den eure Väter gekreuzigt haben, dann wird die herrliche Zeit eurer Erlösung schnell herannahen. Aber wenn ihr in eurem hartnäckigen Unglauben beharrt, seMe Abfichten der Gnade verwerft und fortfahret, mit den Bersheißungen und Hoffnungen zufrieden zu sei«,' womit euch die Rabbinen hingehalten haben, dann bleibt euch nichts, tzte Leiden der Zeit zu lindern und die Ausfichten t« die Ewigkeit zu erheklen. Darauf erwiederte einer von ihnen: -^Unsere Leiden M dieser Welt werden als ein Ersatz für unsre Vergehungen angenommen werden." Dem entgegneke Ich: Das Gesetz steht in geradem Wivekshruch mit dem, was Sie sagen, und als ein Keund Md Wtwer kann ich Zhne» verfichern, daß, wenn Sie nicht Ihre Kniee vor Christo beugen! und ihn als Ihre» Heiland und Erlösrr anerkeunm, der Zorn Gottes dann ewig auf Zhnea bleiben wird. - ■ ■ '■'■■■ * v ■■■■■■■ Am Abend kam der Kiahza oder Bürgermeister (Schulze) des Dorfes, ei« Chaldäischer Katholik, mit dem Priester und der ganzen christlichen Gemeinde des Orts, mich zu sehen. Zch vert stochte, «ich M ihnen über die Ursache zu unterhalte«, welche ztt ihrw TrennuG von der 'RtMMschM'Mrche^Mm P Beilage.