Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 4 (4.1849)
- Date
- 1849-04-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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DH - HeM die Zudon und namMüch untM dW Wüdww der dortigen -Ehrifien oft gar grell hervvrträt> so war der Vorzugden Zoseph^enoß, umso auffallender, und er mußte darüber oft von sein«, Glaubensgenossen allerhand verdächtigende ScheckchckbM und btttrre Borwürft hören. Diese ersitz Verfolgung von SMtzN der Deinde der Christen trietz ihn nur noch mchr ftr denen hirh die ihm.nur mit Liede entgegen kamen. Die christlichen Knaben ntchmen ihn mit zu ihren Spiele«, schützten ihn gegm Neckereien, ihaten ihm allrrhand Gutes und hatten rin sichtbares WoMefallen an ihm. So wurde dmi Zoseph der Name ZesuS, der befttwrrS unter Katholiken öfter angerufen wird, nahe gebracht,und er nannte oft dm Herrn, ohne zu wissen, was der Racke.-hchchm Als das aber seine jüdischen Mitschüler wahrnahmen, klagten ste ihn bei dem jüdischen Religionslehrer an, daß er unter Christenkindern gern lebe, und unter ihoen den Namen Zesus ausgeftrochm hätte. Der Lchrer nahm ihn ins Verhör und Zoseph bekanntet „es ist wahr, ich habe öfter in meiner Unwissenheit den Namm ZesuS gesagt, ohne zu wissen, was das auf sich habe. Und warum ich ihn nicht nennen durfte." Er mußte dafür eine körperliche Strafe von 15 Stockhieben erdulden. Er wurde dadurch wie natürlich zu seinen Glaubensgenossm nicht hingezogen, und mied, zwar aus Furcht die Gemeinschaft mit den christlichen Knaben, fühlte aber, feine Sehnsucht'nach'chnM^am' sh'hesttger.' Aller chrhllicher Ilmgang war aber nicht abgeschnitttn. Zostph gM oft in das Haus seines Nachbars, ja ft oft, daß er endlich jede Stunde außer der Schulzst daselbst zubrachte. Es Mp da ein altes christliches Ehepaar, das ihn jedesmal Me Men eigenen Stchü empfing, unddessen Kinder iW «xHegM spmngea wir einem Bruder. Sie machten ihm manchvs kleine Geschenk, das beftnders durch dir Art , wie man es ihm überreichte- Men Wrrth hckte. Dm Eltem war dirser Verkehr mit drm «achbarlichen Hause, wie sich leicht Amken läßt-, sehr unangenehmsonderlichmeintesisieweilihr Sohu bri ihren Glaubensgenoffen, d«MrlckMpg>MnevschmHte, sich verhaßt wachte: Seine Liebe