Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 3 (3.1849)
- Date
- 1849-03-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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'-.M , . 7 . > Juden durch die Revolution geworden, mit der Erlösung Israels aus der Knechtschaft Egyptens. Wie die Juden aus Egypten gezogen, so waren sie auch schön seit mehren Jahrzehnten aus der gegenwärtigen Knechtschaft herausgezogen, und wie sie damals der Verfolger wieder zurückzwingen wollte, so stand auch jetzt noch der Verfolger Hinter ihnen und suchte sie zukückzüzwingen in das Haus der Knechtschaft; wie aber damals in der größten Gefahr sich das Meer vor ihnen theilte, durch das sie sicher hindurch zogen und „an's Land stiegen frei, frei, und jubelnd der Freiheit", also „geschah es jetzt, daß Gott der Lenker wie ein rothes Meer vor uns spaltete, wir zogen hindurch, der Verfolger versank, wir stiegen an's Land der Freiheit".-- Aber wo bleibt der Jubel über die erlangte Freiheit? Die Antwort lautet etwa dahin: Es ist die Furcht vor Verlust, an irdischen Gütern, wegen Stockung der Geschäfte in Folge der Revolution entstanden, welche den Jubel niederhält. Aber der Herr Doktor ermahnt nun seine Zuhörer, alle Nachtheile, die ihnen etwa aus der Revolution entstehen möchten, gern zu tragen und sich der erlangten Freiheit zu freuen, nicht die Knechtschaft, irdischen Vorcheils wegen, der Freiheit vorzuziehen, damit sie nicht ihren Vätern ähnlich — würden, die auch die Mühen der Wüste und die Kämpfe mit den Völkern des verheißenen Landes scheuten, und daher bald der Freude der Erlösung aus dem Lande der Knechtschaft vergaßen und sich zurück nach den Fleischtöpfen Egyptens und somit nach der Knechtschaft sehnten. „Neiy^, schließt er diesen Theil, „nicht nach Egypten zurück, nicht wegen Stockung des Erwerbes die Freiheit verschmäht, nicht wegen Schwierigkeiten die Freiheit aufgegeben" — und beginnt darauf den zweiten Theil mit: „Sondern erwägen wir, was es ist, wie wir es zu begreifen und zu vollführen haben". Und was ist es, das erwogen werden soll? Erstens, „daß Alles ein Werk Gottes, ist, und nicht der Mensch Solches — nämlich die, Revolution —- gethan", sondern „die göttliche Vorsehung", die „wieder .einmal aus ihrem Dunkel in das hellste Licht getreten ist", und „alles Menschliche" —die Macht der Fürsten und ihrer Rathgeber Pläne — „zu Schanden gemacht hat"< „Mit dieser