Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 2 (2.1849)
- Date
- 1849-02-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Unsre neue Kirchen auf dem Berge Zion,die: Hdsiiübitdi (Christus-Kirche) genannt werden soll, konnte nicht, wie wir hofften, «nt: 19. April eingeweiht werden, indem.unerwartete:Ursachen der Verzögerung eintraten, welche zu entfernen einige Zeit erforderter aber, wir hoffen, daß jetzt kein Hinderniß ihrer Einweihung entgegen steht, die in kurzer Zeit erfolgen soll. Es ist keine Orgel darin- und, ich ergreife diese Gelegenheit zu bemerken, daß, im Fall irgend Jemand, der Zerusalem wohl will, wünschen sollte, daß mit diesem Instrumente dem Herrn auf dem Berge Zion ein Freudengetöne bereitet werde, und sich geneigt finden sollte, : die Kirche, mit einer Orgel zu versehen, er, wie ich glaube, das Maaß derselben erfahren wird bei den Sekretären der Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter Israel*). Ich habe wohl nicht, nöthig zu erwähnen, daß wir uns alle znm großen Danke verpflichtet fühlen würden. . Während des letzten Zahres ist es uns vergönnt gewesen, daß ein Zeder nach den Gaben, die er empfangen hat, ruhig seine Arbeit. vollbringen konnte. Wir haben viel Umgang mit Juden gehabt, von denen Biele uns zur Zeit der Noch , und Trübsal als ihre, besten Freunde betrachten, was wir auch in der That uns bestreben zu fein. Die Gottesdienste: in der Kapelle find wie gewöhnlich gewesen, nämlich, jeden Morgen ein Englischer, des Sonntags zwei und Mittwochs einer, ausgenommen während der heißen Sommermonate, und ein Deutscher am Sonntage, wo, wie ich hoffe, wir, alle oft die Gegenwart des Herrn gefühlt und seine Güte geschmeckt haben, obschon: ich mit Scham unfern Mangel an Geistlichkeit des Glaubens, an Liebe und Ergebung an den, der uns geliebt hat bis in den Tod, öffentlich bekennen muß, was ich zu oft mit Bekümmerniß fühle, daß es bei mir der Fall ist, daher auch ohne Zweifel der häufige Mangel an heiliger Liebe und Nachficht unter unfern Profrlyten ohnerachtet der Aufrichtigkeit ihres Bekenntnisses. O! daß Gott uns mit einem reichern Maaße , feines heiligen Geistes segnen möchte, daß fein Name und *) Es hat sich bereits eine christliche Dame In England gefunden, die dem Wunsche des Herrn Bischofs eutsprechm will.