Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 1 (1.1849)
- Date
- 1849-01-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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13 eine Linie mit den Wühlern, die es unumwunden aussprechen: so lange noch da- Christenthum Geltung im deutschen Volke habe, können sie nicht Meister werden, und die deshalb dieser sittlichen Kraft, die ihrem unsittlichen Treiben das größte Hinderniß darbietet, offen den Krieg ankündigen. Diese Leute aber Haffen das Alte so wie das Neue Testament, den Rabbinen wie den offenbarungsgläubigen Geistlichen. Zu Zhnm gesellt sich, gegen seinm Willen, Herr Ph., in seiner das Christenthum schmähenden Anmerkung. Gegen solche Schmähungen zeugen wir; denn wahrlich, so lange in einer solchen Zeitschrift die Quelle des christlichen Glaubens verdächtigt und den Israeliten gehässig dargestellt wird, so lange kann die Scheidewand zwischen Christen und Juden nicht fallen und zwischen Beiden kann keine Verständigung statt finden. Ohne Verständigung in Wahrheit und Liebe aber kein gegenseitiges Zutrauen, und ohne Zutrauen kein wahres und dauerndes Verhältniß zwischen denen, die zu einer Erkenntniß derselben ewigen Wahrheit berufen sind, die im Alten Testamente vorbereitet worden, im Neuenbunde ihre Erfüllung erhalten hat und die allein zu wahrer Freiheit führt; denn nur die Wahrheit macht frei. Jede Lüge knechtet den Menschen, er mag noch so viel von Freiheit reden. 3- A. H, Die Höhle Adullam. Zn den Geschichtsbüchern des Alten Testaments wird drei Mal (1. Sam. 22,1. 2. 2. Sam. 23, 13. und I.Chron. 12,15.) eine Höhle Adullam erwähnt, die schon darum sowohl für Juden als Christen von Interesse sein muß, weil sie David und seinen Anhängern zum Zufluchtsorte vor den Verfolgungen des König- Saul diente. Sie ist aber auch noch wegen ihrer Größe und Naturmerkwürdigkeit von Interesse, und da sie bisher nur wenig bekannt ist, so glauben wir, daß eine kurze.Beschreibung derselben, wie sie. im Dezemberhefte des Jewish Intelligence enthalten ist, euch eine Stelle in diesen Blättern finden darf. Herr Calmaih Mitglied der Mission , in Jerusalem, besuchte in Gesellschaft mit