Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 10 (10.1848)
- Date
- 1848-10-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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devals hätten sie oder Hre jüdischen Mwgäuger diese Idem, von denen sie jetzt bewegt werden, erfunden, und als wären fie nun berufen, diese Zdeen weiter anszübilden und nach denselben die Welt zu reformiren, so ist das nur eine sehr natürliche, gleichsam optische, Selbsttäuschung. Diese Ideen sind ihnen neu; fie sind ihnen, ohne daß sie selbst eigentlich wissen wie, aus der geistigen Athmosphäre des Christenthumes, in welcher sie leben, zugekommen, daher meinen fie, sie sind ihnen von selbst und ihnen zuerst gekommen, und weil diese Ideen ihnen und in ihrem Volke neu find, so meinen fie, daß fie es auch der ganzen Welt find. Aber diese Selbsttäuschung muß, wie jede andere Täuschung, einst doch «och vor dem Lichte der Wahrheit verschwinden, und es wird offenbar werden, daß die christliche Moral mit allen den segensreichen Früchten des Christenthumes, an welchen die Juden jetzt Antheil nehmen möchten, ohne an dem Christenchume selbst Anchetl zu habm, nicht auf dem Baume der menschlichen Vernunft, sondern auf der Wurzel des christlichen Glaubens, auf der Wurzel des Glaubens, der durch die Gemeinschaft mit Christo die Gemeinschaft mit Gott vermittelt, gewachsen ist, und daß die, welche die Früchte dieser Wurzel genießen möchten, es nicht können, ohne die Wurzel selbst bei fich pflanzen zu lassen. Und wie dann die Christenheit von den Idem, die jetzt so Biele in ihr verblenden, zurückkommen und mit erneuerter Liebe zu dm eine Zeitlang verkannten Wahrheiten ihrer Religion fich wenden wird, so werden auch die Juden alsdann mit ihr vereint den Schritt zu völliger Anerkenntniß Christi, als ihres Messias und Mittlers thun, und dann wird der Herr fich an ihnen wunderbar erzeigen, daß sie sprechen können: Ich danke dir, HERR, daß du zornig gewesen bist über mich und dein Zorn sich gewendet hat und tröstest mich. (Zes. 127.)