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Dibre Emeth · 1848-09-01 · 9 (9.1848) · page 16

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
9 (9.1848)
Date
1848-09-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Mtr auf dem L<mde, viele Me, m chrcr Art gottesfürchtige^ Zsraeüteu, die an den Wirren der Zeit feine» Theil nchmen, die dqruyter selbst viel leiden und die durch den Ernst unserer Gerichtstage unwiMrlich an den Messias erlnnüi und' zu ÄnM» verlangen nach seiner Erscheinung angetriebrn werden. Weit entfemt davon, sauer süß, unrecht recht zu nennen, findet doch die Liebe auch für diejenigen Israeliten Gründe zur Milderung, deren Treiben das Herz mit Mitleid, zuweilen 'selbst mit Entrüstung erfüllt. Wir müssen nur ehrlich sein und stagen: wo haben diese jungen Männer ihre Richtung erhalten? Sie gingen auf unsere Schulen, lernten. Vieles, das sie über das rabbinische Judenthum erhob und sie demselben entfremdeter allein fie erhielten bei allem Wissen nicht die Kenntniß, die allein das Herz ümgestaliet^und in die rechte Unterordnung unter Gott dringt. Das Menschenherz muß einen Gegenstand der Liebe haben. Lieben wir nicht das höchste Gut, Gott, so lieben wir uns, streben im Zeitlichen nach einem Gegenstand des Interesses und der Liebe, und so werfen sich Viele dem Strudel der Zeitbewegungen in die Arme, wähnend, wenn die politische und sociale Gestaltung eine andere wird, wie sie sich dieselbe denken, dann seien sie und die Menschheit glücklich. — Das Herz des Israeliten aber hat ein sonderliches Bedürstnß zu lieben; — niit dem natürlichen morgenländischen Feuer werfen sich manche junge jüdische Männer in die Zrithewegung hinein und daher werden sie auch leicht hervorragend. Aber hätten dieselben in unseren wissenschaftlichen Bildunsistwstaltrn oder sonst einen Einblick in das Eine^ das Roth chur, erhalten, wäre GhristuS, der einzige würdige Gegenstand der Liebe, ihnen lebendig vorgemalt worden, gewiß Etliche wenigstens hätten in Ihm Befriedigung ihrer edelsten Bedürfnisse gefunden und wären durch den Sohn zur wahren Freiheit gelangt. Wie unsere ganze Zeit uns zur Buße auffordert, so auch die betrübenden Erscheinungen, die wir hier berührten. Wir müssen sagen: wir haben verdorben und wir werden verdorben. Hülfe ist nur darinnen, daß wir Allen das Evangelium des Friedens bringen und auch unfern gebildeten, feurigen Israeliten bezeugen: daß für sie, wie für uns, nur wahres Heil in der Rückkehr zu Gott ist und wahrer Friede tmd Freiheit, wenn wir dem Sohne Davids huldigm und Bürger seines ewigen, unvergänglichen Reiches werden. ' JA. H. v-v----,. ----- Ti-'-^-raT.t-rr > jOieS Klatt erscheint monatlich in einem Bogen und Milet der Jahrgang '' IT Sgr. - Nestellrwgen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, aste ^PnchhandlMgMan. Oi)j3Jsi;Sohn tn FtaaktNtt a. d. Ö. .

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