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Dibre Emeth · 1848-08-01 · 8 (8.1848) · page 12

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
8 (8.1848)
Date
1848-08-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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136 Israel gechan habe«, gehen überall, wo sie mit Israel selbst reden, unzweideutig zu verstehen, der erste Grund der Bedrängniß Israels sei immer Israels eigene Sünde und sein Abfall von dem Herrn.- Nach der beständigen Lehre der heiligen Schrift stand und steht «och immer das Volk Israel unter der unmittelbaren Aufsicht und Regierung des Herrn, welcher dieses Volk auserwählt und sich zugerichtet hat, daß es sollte ein lebendiges Beispiel seiner Regierung und seiner Gerechtigkeit sein. Die Heiden dagegen hat Gott lassen ihre eigenen Wege gehen, daß sie ihn suchen sollten ob sie ihn sinken möchten; unter den Heiden herrschte daher die Macht und nicht die Gerechtigkeit und es mußte oft das gerechtere Volk dem ungerechten Unterdrücker unterliegen. Aber nicht so sollte es mit Israel gehen; der Herr hatte sich den Israeliten offenbart von Abraham her und dann wieder aufs Neue durch Mosen und die Propheten, der Herr, der Heilige in Israel, war daher auch Israels Schutz, so lange es sich zu ihm hielt und seine Gebote beobachtete. Israels Schicksal sollte also zu seinem Verhalten gegen Gott allezeit in einem direkten, nie aber im umgekehrten Verhältnisse stehen. Wenn sie würden treu sein, wurde ihnen gesagt, so solle es ihnen wohlgehen, so sollten sie das erste Volk sein und nicht das letzte, so sollten sie oben schweben und nicht unten liegen (5 Mos. 28, 13 ); wenn sie aber würden untreu sein, so sollten sie gestraft und zerstreut werden unter alle Völker; wo sie aber alsdann in der Zerstreuung sich bekehren würden zu dem Herrn, so sollten sie auch wieder gesammelt werden und ein Volk sein, an dem und durch welches der Herr sich verherrlicht. So sprechen einstimmig alle Propheten, denn so lautet das, was der Herr den Israeliten über ihr künftiges Schicksal durch Mosen verkündigen ließ <5 Mos. 30,1—6.): „Wenn nun über dich kommt dies Alles, es sei der „Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe; und „du in dein Herz gehest, wo du unter den Völkern bist- „da dich der Herr, dein Gott, hin verstoßen hat; und bekehrest dich zu dem Herrn, deinem Gott, daß du seiner „Stimme gehorchest, du und deine Kinder, von gan-

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