Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 6 (6.1848)
- Date
- 1848-06-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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108 Mia Mr kennen keine GrrnM für das Reich Dhvifitz dran „der Welt Enden" sind sein Bereich. Christus spricht scheidend : „Gehet hm und lehret alle Völker" und „Gehet Hirt jn alle Welt, und prediget das Evangelium aller Creatur.^ Dbeß ist die Aufgabe des wahren ChristeychumS, dich ist feine Mission und keine andere. Aber nur mit den Waffen des Geistes soll es dieselbe zu erfüllen suchen, und da mögen wie Luther sagt: „die Geister auf einander platzen," daS hat nichts zu sagen, denn darunter leidet die Liebe nicht, und auch der Friede wird nicht gestört. Hingegen alles Reden von „FMe, Friede" ist Schein und Trug und hat keinen Bestand, sobaA nicht die göttliche Wahrheit, das geoffenbarte Wort Gottes, die Grundlage, der Ausgangs- und Einigungspunkt ist. Z. A. H- M r s c 111 0* Ein angesehener Advokat sagte neulich bei einer Misfionsversammlung in London: „Zn den Stürmen und Bewegungen der menschlichen Leidenschaften werden gewisse Schlagwörter gebraucht, die Effekt machen. Für uns soll es auch ein Schlagwort geben : „Liebe zu den Juden!" Dieß sei nicht bloß Effektmachen für de» Augenblick, möchten wir hinzufügen, es sei für uns ein rechtes Schlagwort, das uns vorerst recht beugt und Niederschlage, weil wir noch so wenig Liebe haben; es aber mahne uns stets an unsere heilige Pflicht: recht wahrhaft, herzlich, brünstig die Juden zu lieben. Z. A. H. Dies Blatt erscheint monatlich in einem Bogen und koket der Jahrgang 15 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle Buchhandlungen an. GedrnSt «nd in Commission bei Trowixsch lind Sohn in FranNnrt a. d. L>.