Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 5 (5.1848)
- Date
- 1848-05-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Ngch VWdigung des Berichts würben verfchiedM WkSgp gWellt und genehmigt, wovon wir jehoch aus Mangel an Raum nur ganz kur; den Inhalt mittheilen können. HerrW. Cowper beantragte zuerst, daß der Bericht gedmckt werden möchte, und daß die Versammlung, obschon sie den Ausfall beklage, dennoch Gott danke, daß in der Zeit der allgemeinen Noch so viel gethan worden ist. Herr Cowper forderte zu neuer gesteigerter Thril- »ahme auf und führte als Beweggründe dazu an die ermuthigenden Thatsachen, die der Bericht enthalte, die Umwälzungen auf dem Festlande, wodurch neue Arbeitsfelder sich eröffneten, besonders in den Oestrcichlscheii Staaten, und die veränderte günstigere Lage der Juden in Beziehung auf ihre bürgerlichen und politischen Rechte. Es scheine ihm überhaupt, daß, während die Sonne bei andern Völkern untrrginge, sie über die Juden aufgehe, wozu er auch die Emanzipation rechnete. Herr Prediger B ick erst et h unterstützte diesen Antrag und sprach mit großer Begeisterung. Zunächst nahm er Bezug auf den religiösen Zustand Englands und sprach seine Besorgniß aus wegen des Umsichgreifens des Papismus, Puseyismus und der Neologie. Dann sprach auch er seine Hoffnung aus, daß die Zeit der Bekehrung Israels recht bald heraneilen würde, konnte aber mit Herrn Cowper nicht dann übereinstimmen, daß von der Emanzipation Heil für Israel zu erwarten sei. Sie zeige vielmehr vom Verfall des Christenthums, falsche Religion aber könne nie wahrhaft und dauernd tolerand sein, sie führe oft zur größten Intoleranz; nur wahres Christenthum sei auch wahrhaft tolerand. Der zweite Antrag lautete dahin, daß die Versammlung ihre Freude darüber aussprechen möchte, daß nun endlich alle Schwierigkeiten überwunden und der Bau der Kirche in Jerusalem vollendet sei. Herr Prediger Tottenham leitete denselben ein und Herr Prediger Stowell unterstützte ihn. Herr Tottenham hob zunächst die verschiedenen Zweige der Thäiigkeit der Gesellschaft htttzop und nannte sie nach denselben eine Bibel-, Gebetbuch-, Traktat- und Erziehungs-, vor allen Dingen aber eine Missionsgesellschaft. Diese verschiedenen Zweige abn bezweckten alle nur