Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 5 (5.1848)
- Date
- 1848-05-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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82 MrMnJuden aber nicht für -messiNnisch gehaltenen Stsllr»- nicht Messias WäNnt wird, so fragt es sich, Witz es kommt- 'daß er von den ZNden allgemein mit diesen Namen genannt worden ist und noch Wannt wird? Dies geschah gewiß Nur darum, weil er ein König/ ein Königwie nie einer vor ihm war und wie es nie einen geben wird, ja man kann sagen, weil er der König schlechthin sein soll. Daher nannte man ihn kurzweg Messias, dem Gesalbten, oder den König Messias. Daß die thälmudischen und rabbiNischcn Juden aber unter dem Messias, diesen großen Davidssohn und keinen andern verstehen, das geht daraus hervor, daß siewenn sie von dem Messias reden, sich fast immer auf diejenigen Stellen beziehen, in denen von diesem Davidssohne als König oder als dem Friedebringer geredet wird. Hiermit glauben wir nun hinlänglich dargethan zu haben, daß das Judenthum, das thalmudische und rabbinische sowohl, wie das biblische, das ächte und reine, wohl von einem persönlichen Messias, und nur von einem solchen weiß, daß ihm aber° die Idee der neuern Juden von einer bloß messianischen Zeit ohne einen persönlichen Messias ganz fremd ist. Wer sich zu dieser Meinung der neuern Juden bekennt, der tritt mit dem biblischen und thälmudischen Judenthume in Widerspruch, er sagt sich von demselben los und schafft sich seinen eigenen Glauben. Die Jahresfeier der Gesellschaft zur Beförderung des ChristenthirmS unter de« Juden Ln Lyndon am 3. Mai. Die Gesellschaft zur Beförderung des Ehristcnlhums unter den Juden in London hielt, wie gewöhnlich, auch in diesem Jahre wieder im Monat Mai eine große Versammlung in Ex et erhall, von deren Verhandlungen wir unsern Lesern Einiges mitchelien wollen. " Nachdem die Versammlung durch den Herrn Prediger Eartwreight mit Gebet eröffnet war, hielt zunächst Lord Ashley,