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Dibre Emeth · 1848-01-01 · 1 (1.1848) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
1 (1.1848)
Date
1848-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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4 Die Entwicklung -er religiöse« Idee im J«denth«m, Christenthnm und Islam, von Or. L. Philippson. Zweit er A r t i f t l. Nachdem wir unfern Lesern den Inhalt der Vorlesungen des vr. PH. dargelegt und. den in ihnen herrschenden Geist kurz geschildert haben, wenden wir uns nun zu Einzelnem und wollen namentlich seine Ansicht über den Mosaismus prüfen. Zm Mosaismus findet sich ja nach Herrn Ph. die religiöse Idee in ihrer ursprünglichen Reinheit und unmittelbaren Verbindung mit dem Leben, er enthält den eigentlichen positiven Gehalt des Zudenthums. Man müsse daher, heißt es p. 13., zu ihm zurückkehren, nicht so wie er im Buchstaben dasteht, sondern es komme darauf an, „die festen und sichern Zdeen des Mosaismus zum klaren Bewußtsein zu bringen und zu erfahren, wie diese unter den Bedingungen des gegenwärtigen Lebens in die bestimmte Erscheinung- und in wesentliche Gestaltung eindringen können." Diese festen- und sichern Zdeen, die Herr Ph. im Mosaismus gefunden hat, führt er in der zweiten und dritten Vorlesung aus; unterwerfen wir sie einer nähern Prüfung. Herr Ph. lehrt uns zunächst den Gegensatz des Mosaismus, das Heidenchum, kennen und zeichnet p. 17—25. das gesammte vorchristliche Heidenthum vom rohesten Fetischismus an bis zu den Religionen Griechenlands und Roms, ohne die philosophischen Schulen des Alterthums zu vergessen, freilich nur in kurzen, andeutenden Zügen und daher nur dem Kundigen eigentlich verständlich. Zm Einzelnen möchten wir wohl gegen manche Behauptung Einspruch erheben; doch im Ganzen sind wir einverstanden, wenn als die Grundlage des Heidrnchums der Egoismus und als sein Ergrbniß die Brrzweistung und Trostlosigkeit (p. 25.) bezeichnet wird, „indem das Bewußtsein des Menschen es nicht zur Wahrheit bringen kann und sich selbst immer wieder ver-

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