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Dibre Emeth · 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 12 (Dezember 1847)
Date
1847-12-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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«J&. Wenn rechnen wir einige ftemde Zusätze ab-, so begegnen wir dm echt oolUMnistischen Ideen. 7. Mx« Ausgangspunkt nehmen die Communtsten überall von der Polttpik gegen das Bestehende; die dermaligen Zustände als gasz,,unhqltbar und in sich , zerfallen darstellen gilt ihnen zugleich M der Erweis dex- Nochwendigkeit einer neuen Lehre. Echt com- WuyiWH ist so Herm Ph. Krieg gegendie- Gegenwart. „Heidnisch« Egoismus" ist nach ihm die Grundlage der Gesellschaft und das Lebenspxineip des Einzelnen; daher stammt ihm die Ungleichheit des Rechtes und des Besitzes, die Trennung von Herrschem und Beherrschten, von Freien und Sklaven. Weil diese Principie« in der Gesellschaft walten, darum (!?) mußten die Unzelm« gänzlich vom Egoismus ergriffen werden und der Zustand der .Knechtschaft - sich ins Ungeheure vermehren, (p. 183 — 1-84-) Auch die Gestaltung unsers Staatslebens ist noch heidnisch, well der absolute Staat (Herr Ph. meint den noch nicht konstitutionelle, also z. Bden preußischen) nur eine-Fortsetzung-des zweiten heidnischen, des Feudalstaates ist (d. i. der altdeutschen Lehnsverfassung) und das alte heidnische Kastenwesen, welches sich in der Gliederung in Adelsklaffen, Zünften, Gilden u. s. w. erhalten hatte, im Wesentlichen nicht aufgehoben ist. (p. 185.) Die allgemeine Anerkennung des Menschenrechtes und der Menschen- Alejchheit hat sich nur wenigen Raum verschafft, (p. 186.) So klagt Herr Ph.; und nach ihm sieht es aus, als ob unsre Gesellschaft in Freie und Sklaven zerfalle, die Stände wie heidnische Kasten auseinander gingen und gänzliche Rechtsungleichheit herrschte. Kas w«d nur apgedeuttt, wie denn Herr Ph. nicht den Much zu haben scheint, offen mit der Sprache herauszugehen. Aber unWscheidet er sich wesentlich von den Communistenpredigern, welche in dm Fürsten nach seinem eignen Ausdruck nur Sklavenzüchter sehe«, wenn er das Berhältniß der Unterchanen der Obrigkeit gegenüber wieein Berhältniß von Sklaven zu Freien ansieht? Wsr wundem ups, daß er das Elend, der Proletarier und der Shauey, welches jene ausbeuten, auch nicht einmal erwähnt hat. M chchte er doch mit Grund von wahren Nochständen sprechen

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