Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1847)
- Date
- 1847-10-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Als Beweis für die Messianität Jesu wurde besonders der. Umstand geltend gemacht, daß nach seiner Erscheinung und auf seinen Befehl die Erkenntniß des einen wahren Gottes über einen.große« THttl der Erde bereits verbreitet worden sei und immer weiter verbreitet werde, was nach allen prophetischen Weissagungen nur nach der Erscheinung des Messias und durch ihn bewirkt werden solle. Bei dieser Gelegenheit wurde auch über die Mission unter den Heiden gesprochen und den Juden erzählt, wie viele von den Missionaren bereit wären, auch in die Länder zu gehen, wo sie wegen des schädlichen und verderblichen Klimas erwarten müßten, unmittelbar nach ihrer Ankunft von dem Tode hinweggeraft zu werden, wie dies bereits fast bei Hunderten der Fall gewesen ist. Dazu aber treibt sie nichts anbers als die Liebe zu ihrem Herrn und Meister, Jesu Christo, und das Mitleiden mit den in Finsterniß und Schatten des Todes sitzenden Heiden. 19. — Zn ... besuchten wir einige Juden und hatte« mit dem einen Lehrer eine längere Unterredung über die Zustände im Zudenthume und die Religion überhaupt. Es fehlte uns dabei nicht an Gelegenheit, ihn auf das Eine, das noch chut, hinzuweisen und ihm in Christo das Leben zu verkündigen. Auf unserm Wege nach ... hatten wir auch einen Juden im Postwagen. Er war sehr bereit mit uns über religiöse Dinge zu reden, zuletzt aber, als wir ihn ernstlich ermahnten, auch wohl zu beherzigen, was wir ihm von Jesu von Nazareth gesagt hätten, antwortete er: „Das werde ich nicht chun, sondern lasse es zu einem Ohre hinein, zum andern wieder hinaus gehen." Wenn Sie das nur werden im Stande sein, erwiederten wir und schieden dann von ihm. (Fortsetzung folgt.) Dies Blatt erscheint monatlich in einem Boqen und kostet der Jahrgang 15 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle Buchhandlungen an. Gedruckt und in Commission bei Trorvitzsch und Sohn in Frankfurt a. d. L>.