Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1847)
- Date
- 1847-07-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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VSr L«ther Me« MrbMmiMa«. Der. große Reformator Aßt sich Mer die wichtige Angelegenheit, der diese Blätter dienen, also vernehmen:^) ,>Hch hoffe, wen« man mit den Inden freundlich handelt nrid Ms derheiligen Schrift sie säMerlich unterweiset, ds sollten ihrer viele rechte Chriftm wNden, und wieder zu ihrer Väter, der Propheten aind Patriarchen WaNben-tteten; davon sie Nur weiter geschreckt werde«, wenn mau ihr Ding verwirft und so gar nichts will sein lassen, uNd handelknur Mt Hochmuth MdVerachtung gegen sie. Wennbw Apostel, die auch Juden waren, also hätten Mt uns Heiden gehandelt, wie wir Heiden mit den Juden, es wäre me kein Christ unter denHeiden worden. Haben sie denn mit uns Heiden so brüderlich gcharidekt^ ft 'sMen wir wiederum brüderlich mit den Juden handeln, ob wir-Gtliche bekehren möchtet,: denn wir sind auch selbst noch nicht AlleHinan, geschweige dmn hinüber." i - ' „Und wenn wir gleich hoch uns rühmen, ftsind wir dmndch Heiden, und die Juden von dem Geblüt Christi; wir sind Schwäger uUd Fremdlinge; sitz sind BlutsfreuNbe, Vettern und Brüder unseres Herrn. Darum, tvenn man sich des Mutes und Fleisches rühmen sollte, so gehören ja die Juden Christo Näher zu, denn wir; wie auch St. Paulus Römer 9. sagt. Auch hat's Gott wohl mit der Thal bewiesen; denn solche große Hre hat Er nie keinem Volke unter den Heiken gethan, als den Juden. Dem es ist je -kein Patriarch, kein Tlpostel, keinProphet aus den Heiden erhobm. Und obgleich das Evangelium aller Welt ist Mndgechan,ft Hai Er doch keinem Volk die heiligen Schriften, di. das Gesetz und die Propheten befohlen, denn den Juden, wie St. Paulus sagt Röw. 3,2.-nnd wie es heißt Psalm 147,19.20: Er verkündigt Sein Wort Jacob und stine Rechte und Gesetze Zsrail. Er hatkeinem Bdck also gethan, noch seine Rechte offenbaret." „Drumwäremeine Bitte und-Räch, daß man säuberlich mit ihnen uwgMtze, und aus der Schrift sie unterrichtet, so möchten ihrer Etliche herbeikommen. Will manihnen helfen, so muß man christlicher Mebe Gefttz an ihnen üben, und sie fteundlich annchmen, mit lassen werbe« und arbeiten, damit sie Ursach und Raum gewinnen, beiundum Ms zussrft, unsere christliche Lchround unser Leben zuhöreumd sehen. Db Etliche halsstarrig sind, was liegt daran? sind-wir doch auch nicht -Alle gme Christen." „Hie will ich's dies Mal lassen bleiben,bis ich sehe, masich gewirkthabe. Gott gebe uns Allen Seine Gnade! Amen." *)'Zn seiner Schttft : „daß Jesus ChttstuS ein.geborner Jade sei:" Dies Blatt erscheint monatlich in einem Boqe» und kostet der Jahrgang 15 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle Buchhandlungen an. tztdru« und in ComnMon bet Trowitztih und Sohn i» Franktue!«. d. L>