Mannheim
Compact Memory

Dibre Emeth · 1847-07-01 · Heft 7 (Juli 1847) · page 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 7 (Juli 1847)
Date
1847-07-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2554541-2554570-2554578--00596-2556390
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Erleichterung, dieh-r jüdischen Mterthanen des Sultans zum ChristrNchume.Äerzutteten,. dargebotm worden ist."?) Dieser Antrag 'wurde von Herrn Cowper, M. P. eingeleitet, und von Herrn B icke rsteth, einem der berühmtesten Prediger Englands unterstö^t? Herr Cowper spricht seine Freude darüber aus, daß der, löassÄer Kirche in Jerusalem bereits so weit' vorgerückt', sei, daß die kleine' Gesellschaft treuer Jünger des Herrn sich nun bald darin würde versammeln können, wo dann allen Parteien im Oriente ein Beispiel von einem einfachen, würdigen und dem Evangelio angemessenen Gottesdienste gegeben werden würden Ay Bezug auf die, Bischofswahl äußert er sich so: „Zch bedauere außerordentlich, daß der Repräsentant des Königs von Preußm heute nicht hier zugegen sein kann; denn ich bin überzeugt, daß es uns allen, die wir hier versammelt sind, große Freude machen würde, zu zeigen, wie sehr wir den Monarchen, den er vertritt, lieben und ehren. Es ist ein erfreuliches Zeichen der Zeit, wenn ein Monarch den versammelten Vertretern seines Volkes gegenüber, ein so klares, so kühnes, so gewissenhaftes Bekenntniß ablegt, daß er in Ausübung seiner weltlichen Regierung von den höchsten Beweggründen, von dem reinen Wunsche, Gott zu verherrlichen, belebt sei." Zn Bezug auf die Ansprüche, die Israel <üi uns hat, sagt er die sehr zu beherzigenden Worte: „Zch muß erstaunen, daß irgend Zemand, der seine Bibel studirt, daß irgend Zemand, der da sucht und wünscht, irgendwie Christo ähnlich zu werden, gegen das Volk Zsrael, gegen die Israeliten gleichgültig sein kann, welche durch die Gnade und Erwählung Gottes zum Kanal gemacht worden sind aller der geistlichen Segnungen, deren wir uns jetzt erfreuen. Es ist unmöglich für den, welcher die Ansprüche der Zuden recht erwägt, gleichgültig gegen sie zu bleiben." Herr Bickersteth geht vorzüglich auf die gegenwärtigen Zeit« -Verhältnisse ein, vergleicht sie mit den Verhältnissen zur Zeit Christi und weist an dem Beispiele des Herrn die Pflicht für uns, als *) Es ist nämlich unlängst von der Pforte ei» Gesetz gegeben worden, daS ihren Uuterihanen jüdischen Glaubens erlaubt, zu der Religion überrutreten, die sie für. die beste hallen. V ,;;

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.