Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1847)
- Date
- 1847-07-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2554541-2554570-2554578--00593-2556387- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
115 Die Versammlung wurde mit Gebet eröffnet, wonach Lord Ashley, Her den Präsidrntenstuhl eingenommen hatte, die Verhandlungen mit einer kurzen Rede einleitete. Nachdem er sein Bedauern über die fortdauernde Kränklichkeit des Präsidenten der Gesellschaft (Sir Thomas Baring) ausgesprochen hatte, wies et auf den Segen hin, von welchem die Thätigkeit des Vereins im verstoßenen Zahre, sowohl in Bezug aus die Erfolge unter den Juden als auch in der Vermehrung der Einnahme, begleitet wovde«. sei, und sprach dann noch einige Worte über die hohe Bedeutung des Vereins sowohl in politische als religiöser Hinsicht, indem er ihn als das Hauptmittel zur Evangelisation der Welt betrachtete. Darauf forderte er den Ilr. Marsh auf, wie gewöhnlich eine Ansprache an die Kind« der Proselyten-Anstalt zu halten. *.) Die Rede des würdigen Greises ist sehr kindlich und lieblich; sie hat dre 10 Gebote zum Gegenstände, die kurz, aber faßlich erklärt werden und worin besonders hervorgehoben wird, daß sie alle Menschen übertreten haben und deswegen eines Erlösers bedürfen, wie er in Christo Zesu erschienen sei und im Evangeliv verkündigt werde. Das Evangelium nun aber, das den Heiland der Welt predige, sei es, das auch ihnen gelehrt werde und mit dem auch nach dem Wunsche der Gesellschaft ihr ganzes Volk bekannt gemacht werden solle, weil es allein zur Bereinigung Mit Gott führe. Nach dieser Ansprache sangen die Kinder eine Hymne und wurden entlassen. Nachdem Nr Secretär den Bericht vorgeleftn hatte, wurde der Bischof von ßjcfsrt gebeten, bei der Versammlung zu beau» tragen, „daß der Berichtvon welchem ein Auszug-vorgelesen worden sei, angenommen und gedruckt werden möchte-, und. daß diese Versammlung dem Geber alles Guten ihren Dank darbringe für die Erfolge, Mit denen die Gesellschaft sowohl in ihrer Einnahme als auch in ihrer Unmittelbaren Mssionsthätigkeit gesegnet worden sei." Mt großer Beredsamkeit und Eindringlichkeit spricht dA BtfM über die Psticht, die den Christen Miege, den Zudem *) Die Gesellschaft nämlich hat eine Anstalt, in der Kinder erzogm werden, deren Eltern entweder Juden Mr Proselyten sind.